Mittwoch, 18. Dezember 2013

Begonnene Buchreihen - abgebrochen

Hallo ihr Bücherfreunde!


Im Rahmen meiner Würdest du jetzt endlich mal ... deine Trilogien und Reihen vervollständigen? Challenge habe ich mir die vielen Buchserien in meinen Regalen angesehen und beschlossen, mir mal ernsthaft Gedanken darüber zu machen, ob ich die wirklich noch alle zuende lesen WILL. Wie ihr dem Titel entnehmen konntet, bin ich zu dem Schluss gekommen, nicht alle weiterzulesen, wobei ich nicht ausschließen möchte, dass ich vielleicht bei der ein oder anderen Reihe doch noch mal weiterlese, denn abgebrochen ist nicht immer gleich abgebrochen. Manchmal habe ich einfach keine Lust auf eine bestimmte Reihe oder ein bestimmtes Genre, aber Monate später dann doch wieder.
(Quatsch nicht so viel, los, zeig her die Bücher! - Jaaahaaa...)

#1
Das ist ein Buch, dessen Geschichte in sich abgeschlossen ist, bei dem es aber noch mindestens einen weiteren Band mit den Ermittlern dieses Buches gegeben hat. Ist aber irgendwie an mir vorbeigegangen und wenn ich Thriller lese, dann scheine ich mit Sebastian Fitzek meinen Meister gefunden zu haben. :)

#2
Genau, bleiben wir doch mal beim Genre Krimi/Thriller. Der erste Band der David Hunter Reihe. Ein wirklich guter erster Band. Toll geschrieben. Spannend. Hat mir SEHR gefallen und ich erinnere mich, ihn in max. 2 Tagen ausgelesen zu haben. Warum ist es also bei diesem ersten Band geblieben? Nun, quasi aus dem gleichen Grund wie bei ALLEIN MIT DEINEM MÖRDER: Meister Fitzek, bitte schockiere mich *verbeug*. Ich bin doch schon sehr "fitzekeingefahren", was dieses Genre betrifft und mittlerweile, auch wenn ich schon Lust hätte, die Reihe weiterzuverfolgen, liegt einfach ne Menge Zeit zwischen jetzt und dem Zeitpunkt, als ich DIE CHEMIE DES TODES gelesen habe (6 Jahre oder so!). Ich schließe nicht aus, dass ich die Reihe "irgendwann" weiterlesen werde. Aber sicher nicht, bevor ich noch mal ein Re-read des ersten Bandes gemacht habe.
 
#3
Band 1 und 2 einer Trilogie, die ich beide zusammen erhalten habe. Ansonsten hätte ich Band 2 auch nicht gekauft und gelesen. Ihr merkt: Diese Trilogie zählt hiermit zu den abgebrochenen. Ich mochte zwar die Action und Intriegen sehr, auch an Spannung hat es den beiden Bänden, deren Handlungen in sich abgeschlossen sind, nicht gefehlt, aber mir war es doch zu brutal, zu viel Blut, zu viel Gewalt. Da hab ich doch lieber meine Psychothriller, bei denen sich die Gewalt in Grenzen hält und der Leser dazu aufgefordert wird, dem Rätsel beim Lesen selber auf die Spur zu kommen. Die Belfast-Trilogie werde ich nicht weiterlesen.

#4
Kann man die beiden Bücher überhaupt als Duologie bezeichnen? Keine Ahnung. Was ich weiß ist, dass ich das erste Buch nicht gelesen habe und beim zweiten haben mich die realen(!), wahren(!) Geschehnisse so mitgenommen, dass ich das Buch nur das eine Mal gelesen habe und mich dafür entschieden habe, mich in meine absolut fiktionalen Welten zu verkriechen.
 
#5
Ein nettes Kinder- und Jugendbuch für Jungs und Mädels um die 10-12 Jahre. Das Buch habe ich mal von einem Kumpel zu Weihnachten geschenkt bekommen. Toll geschrieben, war schön zu lesen und auch schnell ausgelesen. Ich habe es damals leider versäumt, die Reihe weiterzuführen und jetzt gibt es die weiteren Bände nicht mehr regulär im Buchhandel zu kaufen. Da mich der Einstiegsband auch nicht vom Hocker gehauen hat werde ich mir nicht den Stress machen, die Folgebände bei medimops, rebuy, ebay und Co. zu suchen.
 
#6
Ein wunderschönes Buch für jüngere Leser up to 14 Jahre. Bildet den Auftakt einer 4-bändigen Reihe. Nachdem ich DAS ELFENPORTAL gelesen hatte als ich 13 Jahre alt gewesen bin, wollte ich die weiteren Teile auch lesen, aber auch das habe ich dann irgendwie aus den Augen verloren. Aus den Augen, aus dem Sinn. Nun fühle ich mich "zu alt" um diese Reihe weiterzulesen, da ich das Buch auch vom sprachlichen Gesichtspunkt aus als sehr auf eine jüngere Zielgruppe gerichtet in Erinnerung habe, als ich es jetzt bin. Wer jünger ist / Geschwister und Anverwandte / Kinder im Alter um die 10 Jahre hat, sollte diese Reihe ruhig in Betracht ziehen. Sie ist sehr schön geschrieben, hat eine tolle Story, ist spannend und auch an ein paar Stellen etwas unheimlich und die Cover sind auch sehr schön. ;-) Obwohl es die Alten nicht mehr gibt, wie ich gerade beim Blick auf Amazon feststellte. Es gibt sogar einen Spin-Off Roman/eine Spin-Off Reihe, die 16 Jahre nach den Ereignissen des 4. Bandes der Elfen-Saga spielt.
 
 #7
Den Auftakt zur MERCY THOMPSON Reihe habe ich nur noch ganz, ganz schwach in Erinnerung, eigentlich kaum noch. Daher habe ich die Reihe auch nicht weitergelesen. Der Inhalt des Buches war sehr schnell wieder aus meinem Gedächtnis verschwunden, aber ich glaube es geht um Werwölfe / Gestaltwandler (?) ich bin mir nicht mehr sicher. Ich glaube, Mercy ist kein "ganzer/echter" Werwölf und verwandelt sich deswegen "nur" in einen Kojoten. Ihr merkt, ohne ein Re-read würde ich diese Reihe ohnehin nicht weiterlesen und um ein solches zu starten, hätte das Buch schon deutlichere Spuren in meinem Gedächtnis hinterlassen haben.
 
#8
Die ersten zwei Bände der ARTUS Trilogie von Gillian Bradshaw haben mich gelinde gesagt gelangweilt. Ich habe die Reihe nur gelesen, weil jemand, der sonst keine Fantasy Bücher liest, sehr angetan von dieser Trilogie war. Im Gegensatz zu mir. Ich fand den ersten Band langweilig. Dem zweiten habe ich nur deshalb eine Chance gegeben, weil a) die bereits erwähnte Person so begeistert war und b) ich das Buch für 1,99€/2,99€ bei medimops bekommen habe. Beide haben mir aber, obwohl ich ein Artus-Fan bin, nicht gefallen. Mir ist immer noch nicht klar, wieso sich diese Trilogie ARTUS-Saga nennt, wenn Artus selber nur gaaaaaanz am Rande vorkommt (jedenfalls bisher, im ersten Band kam er glaub ich gar nicht oder maximal auf den letzten paar Seiten vor und im zweiten auch nicht so viel, dass es den Namen für die Trilogie gerechtfertigt hätte) und es eigentlich um Gawain geht, der in der Schlacht zum Berserker wird und sich gegen seine Mutter stellt, die sich in den Dienst der Finsternis gestellt hat, wenn ich das alles noch richtig im Kopf habe. Ich war von beiden Bänden sehr enttäuscht und wurde nicht unterhalten, sondern gelangweilt. Fazit: Eine Trilogie, die ich besser nicht hätte lesen sollen.

#9
Die TAGEBUCH EINES VAMPIRS-Reihe ist sehr anders als die TV-Serie The Vampire Diaries, macht aber nichts. Man kann ja beides haben, wenn man will. ;-) Die Reihe ist ja auch nicht total lausig, sonst hätte ich nicht die ersten sieben Bände gelesen, aber mir wurde es einfach zu viel. Zu viele Beziehungsverwirrungen, zu viele übernatürliche Wesen, die aus dem Boden schoßen. Und dann auch noch die Charaktere, die erst sterben und dann wieder auferstehen machten die Tode der Einzelnen lächerlich und unbedeutend. Ich dachte jedes Mal "Ach, der kommt doch spätestens im nächsten Band wieder., macht ja nichts." Da habe ich dann die Lust am Lesen etwas verloren, obwohl mir auch der Schreibstil, der an einigen Stellen ganz schön mädchenhaft-kitschig-schwullstig-highschoolmäßig angedeiht, zugesagt hat.
 
Das waren meine (bisher) abgebrochenen Buchserien. Welche habt ihr abgebrochen und warum?
 
 

Sonntag, 15. Dezember 2013

Würdest du jetzt endlich mal… deine Trilogien und Reihen vervollständigen? - Challenge-Update #1

Hallo Freunde des geschriebenen Wortes! =)


Heute, einen Monat nach dem Start meiner Würdest du jetzt endlich mal ... deine trilogien und Reihen vervollständigen? Challenge gibt es das erste Update.

Bisher habe ich keines der noch fehlenden Bücher gekauft, weil Weihnachten kurz bevor steht und ich mir einige davon von dear old Santa Claus wünsche. *hofft, brav genug gewesen zu sein*
Da ich aber, um überhaupt die noch fehlenden Bücher lesen zu können, noch einige der in den Reihen davor erschienenen Bände lesen durfte, habe ich mich voll in die Bücher gestürzt. Von 9 zu lesenden Büchern habe ich die folgenden 8 gelesen:

  1. Forever in blue . The fourth summer of the sisterhood (dt.: Eine für vier - Vier gewinnt) - Ann Brashares
  2. Night School 01 - Du darfst keinem trauen - C.J. Daugherty
  3. Night School 02 - Der den Zweifel sät - C.J. Daugherty
  4. House of Night 08 - Geweckt - P.C. und Kristin Cast
  5. House of Night 09 - Destined (dt. Bestimmt) - P.C. und Kristin Cast
  6. Crossed (dt. Cassia & Ky 2: Die Flucht) - Ally Condie
  7. Awakened (dt. Die Rebellion der Maddie Freman) - Katie Kacvinsky
  8. The Traitor Try Trilogie 2: The Rogue (dt.: Sonea - Die Heilerin) - Trudi Canavan
Bis auf die beiden House of Night Bände haben mir alle Bücher gut bis sehr gut gefallen. Näheres könnt ihr dazu in den einzelnen Rezensionen lesen, sobald sie online sind. ;-)

Welche Reihen wollt ihr demnächste beenden / weiterlesen?

Sonntag, 8. Dezember 2013

Lesemarathon

Hallo Freunde des geschriebenen Wortes!


ReadingVanny hat in ihrem Video zu ihrer Leseliste im Dezember erwähnt, sie würde Samstag ab 20h einen Lesemarathon starten. Das habe ich mir zum Anlass genommen, daran teilzunehmen.
Ich stelle fest, immer wenn ich mir sowas vornehme, bekomme ich Lust DVDs zu gucken oder was ganz Anderes zu machen. *seufz*
Dennoch habe ich gestern Abend 2 1/2h gelesen und 142 Seiten in The Traitor Spy Trilogy 2: The Rogue (dt.: Sonea - Die Heilerin) von Trudi Canavan gelesen. Bisher macht es mir viel Spaß, das Buch zu lesen, der Schreibstil ist wie von der Autorin gewohnt flüssig, leicht und einfach schön zu lesen. Auch in diesem Band haben wir wechselnde Perspektiven, die teilweise sehr interessant, teilweise aber auch nicht so interessant sind, sodass ich jedes Mal wie mein Hund zu brummen anfange, wenn wieder Dannyls Sichtweise dran ist.
Heute habe ich noch nicht darin weitergelesen, weil ich andere Dinge zu erledigen hatte, aber vielleicht werde ich heute noch das ein oder andere Kapitel lesen, mal schauen.

Was lest ihr momentan?

Herzliche Buchgrüße
Mary

Freitag, 6. Dezember 2013

Rezension: Die Flucht - Ally Condie

Vorab: Es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer Trilogie, wer den ersten Band also noch nicht gelesen hat und das noch gerne tun würde, sollte sich diese Rezension zu einem späteren Zeitpunkt durchlesen, weil allein schon durch die Präsentation des Inhaltes gespoilert wird, was den ersten Band betrifft. Weiterlesen erfolgt also auf eigene Gefahr. ;-)
                                                                                                                                                       

Ein paar Infos rund ums Buch

Englischer Titel: Crossed
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Verlag: FISCHER FJB
Seitenzahl: 464
Gebunden: 16,99€
kindle: 14,99€
Taschenbuch erscheint im Januar 2013 und soll 9,99€ kosten.
Hörbuch: 16,95€ (ungekürzt!)
Die Flucht ist der zweite Teil einer Trilogie. Die anderen Bände sind Die Auswahl und Die Ankunft.






                                                                                                                                                           

Zum Inhalt

Kassia gelingt die Flucht in die Äußeren Provinzen und endlich kann sie sich auf die Suche nach Ky begeben. Der junge Mann, den Kassia liebt, muss als Soldat für die Gesellschaft kämpfen und schwebt daher in Lebensgefahr. Aber auch Ky, dem seine brenzlige Lage bewusst ist, gelingt die Flucht – just in dem Moment, in dem Kassia endlich auf eine Spur von ihm stößt. Um ihn zu finden begibt auch sie sich auf die Flucht in die Canyons in den Grenzgebieten.
                                                                                                                                                         

Zum Cover und Titel

Ich finde das Cover klasse, denn es zeigt wie Kassia aus der Kugel/Blase, in die die Gesellschaft seine Bürger steckt, ausbricht. Sie rebelliert nicht nur, sie verlässt die Gesellschaft um nach Ky zu suchen, jemanden, den sie der Gesellschaft zufolge gar nicht lieben sollte.
Die Flucht passt aber nicht so wirklich zum Buchinhalt. Zwar flüchten Kassia und Ky anfangs, aber der Großteil des Buches ist mehr eine Suche als eine Flucht. Auch wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt im Buch noch einmal flüchten müssen, suchen sie im Buch doch mehr nacheinander und nach etwas ganz Anderem, als das man das Gefühl hat, dass sie die ganze Zeit über verfolgt werden würden und deshalb auf der Flucht wären. Ich finde das deshalb schade, weil der Titel mehr Spannung und Action suggeriert, als tatsächlich stattfindet.
                                                                                                                                                           

Meine Meinung zum Buch

Ich dachte anfangs, dass das Buch richtig interessant werden würde, denn Xander taucht (kurz) auf und zeigt sich endlich mal eifersüchtig und verletzt, was ich von ihm in der Form schon in Die Auswahl erwartet hätte. Aber dieses Konfliktpotential wird von der Autorin nicht genutzt, vielleicht kommt dazu ja noch was in Die Ankunft, da soll nämlich auch Xanders Stimme zu Wort kommen. Ich bin gespannt. Generell wird das Konfliktpotential, das einige Situationen aufwirft, von der Autorin bedauerlicherweise nicht genutzt. Eine Stelle hätte sich super dazu geeignet, eine kleine Beziehungs- und Vertrauenskrise zwischen Kassia und Ky zu initiieren, aber das verläuft im Sand und das finde ich etwas unlogisch, sich so blind zu vertrauen, auch dann noch, wenn der Partner bewusst gegen deine Pläne handelt, um diese zu vereiteln.
Der Schreibstil hat mir in diesem Band schon besser gefallen und konnte mich in die Geschichte  hineinziehen. Der kapitelweise Perspektivenwechsel zwischen Kassia und Ky war auf der einen Seite toll, weil wir mehr über Kys Gefühle, Handlungsgründe, seine Denkweise und vor allem auch über seine Vergangenheit erfahren. Durch die wechselseitigen Erzählungen habe ich allerdings, als die Liebenden wieder vereint waren, zwischenzeitlich nicht mehr gewusst, ob jetzt Kassia oder Ky erzählt, weil bei beiden der Ich-Erzähler spricht und nicht wechselseitig über sie an ihren jeweiligen Destinationen berichtet wird.
Aufgrund von negativen Rezensionen hatte ich nicht sonderlich viel Motivation, das Buch in die Hand zu nehmen. Wenn habe ich aber lange gelesen, weil mir das Buch schon sehr gefallen hat. Ich fand die Reise der Protagonisten durch den Canyon, Kys Geschichte und wer oder was ihnen auf ihrer Reise begegnet, interessant und vor allem die neuen Charaktere, die in Die Flucht auftauchen, haben dazu beigetragen, dass ich mehr als nur ein paar Seiten am Stück gelesen habe. Und ich wollte auch unbedingt wissen, was Xanders nebulöses Geheimnis ist.
Kassia hat mir in diesem Band nicht wirklich gefallen. Ich fand es unpassend, dass die Autorin sie an Xander hat denken lassen, so als würde er immer noch als „Option“ für sie in Frage kommen. Ich finde es zwar verständlich, dass sie an Xander denkt, da sie seit einer Ewigkeit befreundet sind, aber sie hat sich ganz offensichtlich für Ky entschieden, daher sollte sie nicht mehr mit romantischen Gefühlen an Xander denken. Daher hat mir auch gar nicht gefallen, wie sie reagiert hat, als sie erfährt, dass eine Andere sich für ihn interessiert. Die Eifersucht und dieses dämliche, dass SIE, KASSIA vom System für ihn ausgewählt wurde und Indie ihn NIE haben könne, hat mich ziemlich aufgeregt. Es war unpassend, denn sie hat sich nicht die Bohne um Xander gekümmert, sich zu Ky hingezogen gefühlt, Xander hintergangen und sich schließlich auch für Ky interessiert. Mein Eindruck war, dass sie nur so eifersüchtig reagiert hat, weil eine Andere Interesse an Xander bekundet hat. Als wollte sie ihn nur, weil ihr bewusst geworden ist, dass sie ihn nicht mehr haben kann.
Eli ist ein toller Charakter, ein liebes, aufgewecktes kleine Kerlchen, den man ins Herz schließen muss, wohingegen ich mit Indie nicht richtig warm geworden bin. Ich mag sie einfach nicht, auch wenn sie Kassia am Anfang sehr geholfen hat, würde sie alles und jeden Opfern, um an ihre Ziele zu kommen.
Das Ende fand ich – entschuldigt bitte die Ausdrucksweise – zum Brechen. Lassen wir die Protagonisten doch nacheinander suchen, vereinen wir sie wieder miteinander, lassen sie den Weg zusammen gehen und dann, ja, dann … Dann wird uns das Ganze zu langweilig und friedlich. Also trennen wir sie doch am besten wieder. Das macht die Sache doch wieder spannend. Und toll wäre es auch noch, wenn wir ihnen nicht die Möglichkeit geben, sich richtig zu verabschieden. Das dürfte doch ein echter Dämpfer für die Liebesgeschichte sein. Ja, dann machen wir das doch mal so. Hallo, Cliffhanger am Ende von Band 2.
                                                                                                                                                           

Bewertung/Fazit

Die Flucht kommt nicht an Die Auswahl heran, hat mir aber dennoch gefallen. Scheint leider bei ein paar Trilogien der Fall zu sein, dass der Zwischenband im Vergleich zum den anderen beiden Bänden nicht so gut wegkommt. Durch die negativen Rezensionen, die ich gelesen und gesehen habe, war ich darauf schon vorbereitet. Somit bin ich mit geringen Erwartungen an Die Flucht herangegangen. Gehe vom Schlimmsten aus und mach das Beste draus. ;-) Leider scheint sich die Autorin auf dem Erfolg von Die Auswahl ausgeruht zu haben, denn Kassias eifersüchtige Reaktion bezüglich Xander stimmt nicht mit ihrem Verhalten in Die Auswahl überein. Ich habe große Hoffnungen, dass Die Ankunft wieder besser wird und habe diesbezüglich bereits Postitives gehört. J Die Flucht bekommt von mir 3 von 5 Herzen.

Rezension: Night School - Du darfst keinem trauen von C.J. Daugherty

Ein paar Infos rund ums Buch


Englischer Titel: Night School
Erscheinungsdatum: Juli 2012
Verlag: Oetinger
Seitenzahl: 464
Gebunden: 17,95€
kindle: 9,99€
Hörbuch: 16,99€ (ungekürzt!)













                                                                                                                                                           

Zum Inhalt

Wenn nichts ist, wie es scheint, wem kannst du dann vertrauen? Das spurlose Verschwinden ihres Bruders hat Allie aus dem Gleichgewicht gebracht. Sie rebelliert und ihre Eltern schicken sie auf das Internat Cimmeria, wo nicht einmal Handys erlaubt sind. Schon bald findet sie Zugang zu einer Clique und wird von zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, umworben. Auf Cimmeria häufen sich eigenartige Vorfälle, und als ein Mord geschieht, gerät Allie selbst unter Verdacht. Auf der Suche nach dem wahren Mörder stößt sie zufällig auf eine mysteriöse Verbindung ihrer Mutter zur Schule und gerät in Lebensgefahr. Kann sie überhaupt noch irgendjemandem vertrauen?
                                                                                                                                                          

Meine Meinung zum Buch

Zunächst: Ich mochte dieses Buch, ich habe auch schon den zweiten gelesen. Dennoch lässt der 1. Band einfach viele Fragen offen und erscheint unlogisch, was sich, was für dieses und die nachfolgenden Bände nachteilig ist, erst im Laufe der Folgebände langsam aufdröselt. Daher wirkt der erste Band etwas unkoordiniert und unlogisch. Aber wenn man die Reihe weiterverfolgt, entwirrt sich dieses Netz allmählich und man beginnt, auch die überzogenen Handlungen, wie beispielsweise Mord und versuchter Mord in einem ganz anderen Licht zu sehen (und dieses Licht macht es verständlicher).
Aber viele Dinge erscheinen im ersten Band einfach unlogisch. Die Art und Weise, wie mit dem Mord umgegangen wird, warum niemand die Polizei ruft und die Eltern offenbar damit zufrieden sind, dass der Vorfall nicht weiter verfolgt, sondern als Selbstmord dargestellt wird, dass die Polizei diese Schule nicht kennt und man sich wundert, wie dann überhaupt irgendjemand seine Kinder auf diese Schule schicken kann, was nicht nur merkwürdig, sondern auch unlogisch erscheint. Aber auch das erfährt man noch. ;-)
Im Großen und Ganzen ist dieser Band verwirrend und wird immer merkwürdiger und verworrener. Was hat Allie auf einer Schule zu suchen, zu der sie angeblich keinerlei Verbindung hat (übrigens so „zufällig“ stößt sie nicht auf die Informationen, sie durchsucht das Büro der Direktorin!)? Was sind das bitte für Eltern, die ihre Kinder belügen, ihnen misstrauen, sie nicht lieben und sogar verachten? Yeah! We are family! Nicht!
Das Geheimnis um die Night School ist natürlich sehr interessant, vor allem, nachdem man erfährt, dass es verboten ist über die Night School zu reden. Es ist spannend über die Night School zu spekulieren und über die merkwürdigen Geschehnisse an der Schule. Aber dafür, dass man nicht über die Night School reden darf, sprechen im letzten Drittel des Buches erstaunlich viele freimütig darüber …
Night School – Du darfst keinem trauen wird auch erst nach 50% des Buches richtig spannend, aber versteht mich nicht falsch, davor ist es ein schönes Buch, was vor allem an dem lockeren, fließenden, leichten und stellenweise sehr packenden Schreibstil lag. Es war einfach schön zu lesen und schön, ein Buch ohne jedwede Fantasyaspekte zu lesen, obwohl ich an manchen Stellen erwartet habe, dass gleich ein paranormales Wesen aus dem Gebüsch gesprungen kommt, da ja auch die Night School seeeeehr mysteriös und mystisch klang. Zumal ich das Konzept, bzw. den Zweck der Night School immer noch total übergeschnappt finde. Lest selbst, dann denkt ihr sicherlich auch „Hallo?! Im Ernst?! Wie absurd und weltfremd ist denn bitte das?!“ Obwohl … Unsere Gesellschaft heute ist ja auch dabei, sich eine „Elite“ besonders kluger, leistungsstarker Menschen „heranzubilden“, why not in einem Internat in einem Buch?
Die Charaktere … Nun, die waren recht merkwürdig. Charaktere, die man mochte wurden zu unausstehlichen und umgekehrt und dann wieder umgekehrt (gut
à böse à gut, bzw. böseà gut à böse, etc.). Bis auf wenige Ausnahmen wirkten sie völlig von der Rolle. Ich weiß nicht, ob das normal für reiche Internatskids ist, die teilweise von ihren Eltern abgelehnt und abgeschoben wurden, aber sie wirkten viel unausgeglichener und reagierten viel überzogener als andere Jugendliche, die mir aus Büchern oder dem realen Leben vertraut sind. Allerdings kenne ich auch keine Internatsschüler. Aber das man zu überzogenen, unüberlegten und auch gefährlichen Handlungen greift, um Aufmerksamkeit zu erhalten, ist mir aus dem realen Leben durchaus bekannt. Das erklärt zumindest Jos Verhalten. Aber Allie, obgleich sie sehr sympathisch ist und man sich durchaus mit ihr identifizieren kann, verzeiht viel zu leicht eine fast versuchte Vergewaltigung und Mordbeschuldigungen und geht dann mit den Leuten wieder so um, als wäre nichts gewesen. Das kann ich nicht nachvollziehen, vor allem, wenn es sich dabei nicht um irgendwen, sondern um die beste Freundin handelt, die anderen Leuten mal eben mehr glaubt und einen des Morde und versuchten Mordes beschuldigt. Klar, sag einmal es tut mir leid, danach ist die Welt wieder in Ordnung. Nicht! Wie gesagt, ich mochte Allie, Carter konnte ich semi-gut leiden, Rachel, auch wenn sie recht spät kommt, ist ein Engel und zu Jo habe ich ein so wechselndes Verhältnis wie Charaktere von gut nach böse und wieder zurück wechseln. Einer meiner bisherigen Lieblingscharaktere kommt sowieso erst im nächsten Band. Ihr werdet davon an gegebener Stelle lesen… ;-)
                                                                                                                                                          

Bewertung/Fazit

Ich bin bei der Bewertung hin und her gerissen. Night School – Du darfst keinem trauen hat mir gefallen, hat mich an einigen Stellen, besonders nach der Hälfte und im letzten Drittel gepackt und gefesselt, nicht umsonst war es innerhalb kürzester Zeit ausgelesen, aber es wirkt so abgedreht und unlogisch. Und letzteres wird erst besser, wenn man die Reihe weiterverfolgt. Ich denke, hier wäre es besser gewesen, den 1. Band noch um ein paar Kapitel, bzw. Informationen aus Night School – Der den Zweifel sät zu erweitern, denn dann würde einiges logischer oder zumindest in einem anderen Licht erscheinen, was sicherlich nicht geschadet hätte. Ich mochte jedoch die spannende, geladene Atmosphäre und da man hier wirklich nicht mehr weiß, wem man eigentlich noch vertrauen kann, macht es Spaß, sich in Vermutungen zu verlieren und selber ein wenig Detektiv zu spielen.
Darum vergebe ich 2 bis 3 von 5 Herzen an Night School – Du darfst keinem trauen von C.J. Daugherty, weil ich mich nicht recht entscheiden kann. Allein hätte der erste Band wohl eher 2 Herzen bekommen, aber da ich gleich nach dem letzten Punkt auf der letzten Seite zu Band 2 gegriffen und weitergelesen habe, bin ich etwas durch mein Wissen um Band 2, in dem die Ereignisse Sinn und Logik bekommen, beeinflusst. Deshalb machen wir 2-3 Herzen oder 2,5 draus. ;)
, 5. ;)
 

Rezension: Legend - Fallender Himmel - Marie Lu

Ein paar Infos rund ums Buch

Englischer Titel: Legend
Erscheinungsdatum: September 2012
Verlag: Loewe Verlag
Seitenzahl: 363
Gebunden: 17,95€
kindle: 13,99€
Hörbuch (gekürzt): 19,95€
Legend – Fallender Himmel ist der erste Teil einer Trilogie, die bereits auf Englisch komplett erschienen ist. Der zweite Teil heißt auf Deutsch Legend – Schwelender Sturm.






                                                                                                                                                           

Zum Inhalt

Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende!
Nach dem Tod ihres Bruders sinnt June auf Rache an seinem Mörder. Ihr Wunsch nach Rache treibt sie bei der Jagd nach Day an und schnell kommt sie auf seine Spur und erschleicht sich sein Vertrauen. June ist dazu ausgebildet, Regimegegner zu finden und festzunehmen oder zu töten. Doch Day, der der meistgesuchte Verbrecher der Republik ist, erweist sich ihr gegenüber als loyal und selbstlos – angetrieben von seinem Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt mit seinen Augen zu sehen und Zweifel nagen an ihr. Zweifel an der Republik und Zweifel daran, ob er wirklich der Mörder ihres Bruders ist. Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist.
                                                                                                                                                          

Meine Meinung zum Buch

Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass ich von diesem Buch absolut begeistert bin! Ich habe fast den ganzen Tag und die halbe Nacht gelesen und es innerhalb von nicht mal 24 Stunden ausgelesen. Denn bei Legend – Fallender Himmel kann man so schnell nicht wieder aufhören zu lesen, es ist von Anfang an spannend und mitreißend. Legend packt seine Leser gleich zu Beginn und zieht sie in seine Welt, in der man mitfiebert, mitfühlt, mithasst.
Die hassenswerte Seite der Republik wird hier nämlich keineswegs versteckt und erst am Ende des ersten Teils aufgedeckt, sondern sofort enthüllt, auch wenn es dem Regimestreuen Hauptcharakter selbst natürlich erst später klar wird. Hier habe ich gedanklich immer wieder mit Die Auswahl verglichen, da in dieser Dystopie ja zunächst alles recht positiv dargestellt wird. Das ist bei Legend anders und das gefällt.
Wir hassen also die Republik und fühlen mit Day mit, denn die Strafe für seine Verbrechen scheint recht krass und auch der Umgang mit Gefangenen und Verdächtigen lässt sehr zu wünschen übrig! Hallo? Schon mal was davon gehört, dass man SO ganz sicher nicht an verwertbare Informationen kommt? Also bitte! *Kopfschüttel*
Das auch in unserer Zeit noch existierende 2-Klassen-System, bzw. die 2-Klassengesellschaft, die Schneise zwischen Arm und Reich liegt der Ungerechtigkeit der Republik zugrunde. Denn wer in einer finanziell guten Position ist hat ja auch die Möglichkeit, seine Kinder entsprechend auf die so wichtigen Prüfungen vorzubereiten, bzw. vorzubereiten lassen, während die armen Schichten der Gesellschaft ums Überleben kämpfen müssen und wenn sie über die Runden kommen garantiert kein Extrageld für Tutoring haben. Abgesehen davon kann sich jeder, sowohl Leser als auch Buchcharakter, denken, dass die Republik es nicht gestatten würde, einen Slumbewohner in eine hohe politische oder militärische Position zu heben.  
Legend – Fallender Himmel bietet uns sowohl liebens- als auch hassenswerte Charaktere, wobei manche Nebencharaktere erscheinen sympathischer als manche Hauptcharaktere, denn mit June konnte ich am Anfang gar nicht warm werden, sie war mir viel zu arrogant und zu hartherzig. Aber je mehr man über sie erfährt, desto klarer wird eigentlich, dass ihr Verhalten eine Fassade ist und sie diese Mauser um sich zieht, um sich selbst zu schützen. Und das kann man, wenn man daran denkt, was sie mit ihren 15 Jahren schon durchgemacht hat, gut nachvollziehen. Trotzdem ist June stark, für ihr Alter war sie mit aber zu unwirklich rational und beherrscht, aber ich schreibe das der Ausbildung zu, die sie erhalten hat, aber ich hab mich zwischenzeitlich schon gefragt, ob ihr Verhalten so authentisch ist. Anfangs war sie mir auch viel zu emotionslos und zeigte die typische „Soldatenausrede: Ich habe Befehle befolgt.“
Ich habe nicht nur bei June zeitweilig vergessen, dass sie noch so jung ist, sondern auch bei Day, dessen Lebensumstände ihn schon früh dazu gezwungen haben vorzeitig erwachsen zu werden. Und Day muss man, obwohl er ja als Verbrecher gesucht wird, einfach sofort ins Herz schließen. Day ist ein herzensguter, selbstloser Mensch. Er tut, was er kann, um seine Familie zu schützen und zu unterstützen, er hilft fremden Menschen, auch wenn er das nicht zur Daueraufgabe macht, aber er wirkt, von seinem großen Zorn auf die Republik mal abgesehen, rein. Ja, das Leben auf den Straßen der Republik ist hart und Day ist ja auch nicht zimperlich oder läuft unbewaffnet herum. Aber er versucht nicht große Reichtümer für sich selbst anzuhäufen, er versorgt heimlich seine Familie damit. Und wenn wir keinen Dystopieroman, sondern einen Friede-Freude-Eierkuchen-Roman hätten, dann wäre Day in einer ganz anderen Welt auch gar kein Krimineller, sondern ein wirklich guter Mensch. Die Republik hat ihn dazu genötigt, dieses Leben zu führen.  Ich fand es allerdings unlogisch, wie er von der Republik dargestellt wird. Nicht seine Charaktereigenschaften, sondern die Geschichte um seine Person. Denn es ist unglaubwürdig wie jemand, der doch angeblich so ein dummer, untalentierter und nichtsnutziger Slumbewohner ist, der Republik so dermaßen auf der Nase herumtanzen kann. Dass da an der Sache was nicht stimmt, war von Anfang an ziemlich schnell durchschaubar, ja, fast schon offensichtlich, dass da mehr an Day dran sein muss, als zunächst gesagt.
Schade fand ich nur, dass einige Dinge ziemlich leicht vorhersehbar waren, aber na gut, dass hab ich mittlerweile bei sehr vielen Büchern, die ich lese. Muss ja auch nicht immer etwas Schlechtes sein, denn dann liest man umso mehr weiter um herauszufinden, ob seine Theorien denn auch stimmen. ;-) Und obwohl mit die Richtung, die der Plot des ersten Bandes nehmen würde, schon nach ein paar Kapiteln sehr genau bewusst wurde, gefiel mir diese klare Fahrtrichtung sehr und dass nicht plötzlich ein paar abenteuerliche Überraschungen aus dem Hut gezaubert wurden. Ich hoffe, dass das auch so bleiben wird und die Trilogie nicht irgendwann ins Abwegige gerät.
                                                                                                                                                          

Bewertung/Fazit

Legend – Fallender Himmel ist ein umwerfender Dystopieroman! Zwar bleiben einige Fragen offen, aber das ist beim Einstiegsband einer Trilogie (mittlerweile) normal. Nicht das ganze Pulver schon zu Anfang verschießen. ;-) Der Hype, der um Legend gemacht wird ist meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt, denn er ist verdammt spannend, die Geschichte entwickelt sich schnell, so schnell, dass man nicht mit dem Lesen aufhören KANN, weil es keine Verschnaufpause gibt, weder für die Protagonisten noch für den Leser! (Also lieber vorher eine Kanne Tee kochen und ein paar Snacks vorbereiten und morgens an einem freien Tag mit dem Lesen beginnen.) Bei Legend – Fallender Himmel kommt der Leser auf seine Kosten und es kommt garantiert keine Langeweile auf!
Legend – Fallender Himmel von Marie Lu bekommt von mir 4 von 5 möglichen Herzen.

Lesemonat November

Von draus' vom Walde da komm ich her. Ich muss euch sagen, mit dem November ist es schon was her.
Wir haben jetzt bereits einige Tage in den November hineingelebt und es wird langsam an der Zeit, euch meinen vergangenen Lesemonat zu präsentieren.
                                                                                                                                                          
Im November habe ich 7 Bücher gelesen und 2898 Seiten gelesen, ca. 97 Seiten pro Tag, bei 414 Seiten pro Buch.
Im Einzelnen handelt es sich um diese Bücher:
Forever in blue – The forth summer of the sisterhood (dt. Eine (Jeans) für vier – Vier gewinnt) – Ann Brashares
Night School – Du darfst keinem trauen – C. J. Daugherty (e-book)
Night School – Der den Zweifel sät – C. J. Daugherty (e-book)
House of Night 8 – Geweckt – P.C. und Kristin Cast
House of Night 9 – Destined – P.C. und Kristin Cast
Der kleine Hobbit – J.R.R. Tolkien
Crossed (dt.
Die Flucht) – Ally Condie
 
                                                                                                                                                          
Der kleine Hobbit ist ein Reread. Als ich den ersten Teil der Verfilmung gesehen habe, hatte ich Lust, das Buch noch einmal zu lesen. Außerdem konnte ich so einen besseren Film vs. Buch Post schreiben. Auch beim zweiten Lesen hat mich Der kleine Hobbit begeistert und verzaubert. Ein einfach großartiges Buch, das ich jedem ans Herz legen kann. J Mein Monatshighlight November. J
Die House of Night Bände hingegen haben bei mir gefloppt. Die Grundidee der Reihe ist weiterhin toll, aber vor allem in diesen beiden Bänden fällt auf, dass die Reihe gestreckt wird. Der Umfang der Bücher reflektiert nicht den Umfang der Handlung in den Büchern, denn so richtig viel passiert nicht und die Handlung ballt sich dann wiederum am Ende des jeweiligen Bandes. In den Büchern wird sehr viel darüber geredet, was zu tun ist und wie es zu tun ist, anstatt das wirklich etwas getan wird. L
Die anderen Bücher, die ich gelesen habe, waren unterhaltsam und gut, aber auch nicht überragend besonders. Night School – Du darfst keinem trauen ist zwar wirklich interessant, packend, unheimlich und spannend, aber der erste Band der 5-bändigen Reihe alleine betrachtet erscheint doch sehr unlogisch, was sehr schade ist, denn mit dem nächsten Band erscheinen die Ereignisse aus dem ersten Band in einem neuen Licht und die Reihe wird logischer – allerdings erst im zweiten Band, was so manchen Leser des ersten Bandes eventuell dazu bewegen könnte, die Reihe gar nicht erst weiter zu verfolgen. Das hätte ich vermutlich auch nicht oder zumindest nicht so schnell, wenn ich die ersten zwei Bücher nicht zusammen als e-book gekauft hätte, weil sie gerade sehr günstig bei amazon gehandelt wurden.
Die Flucht
hingegen hat mich positiv überrascht. Es war zwar nicht überragend, aber er hat mir doch sehr viel besser gefallen, als ich es nach den negativen Rezensionen anderer Blogger und/oder Booktuber erwartet hätte.
                                                                                                                                                          

Neuzugang

in diesem Monat war City of Bones von Cassandra Clare. Ich freue mich schon sehr darauf die Reihe zu beginnen, allerdings werde ich damit noch etwas warten. Da ich zumindest noch ein Buch für meine „Würdest du jetzt endlich mal … deine Trilogien und Reihen vervollständigen?“ Challenge lesen möchte, bevor ich noch eine Reihe anfange.

Wie sah euer Lesemonat aus? Welches Buch hat euch am meisten Spaß gemacht zu lesen?

Dienstag, 26. November 2013

Film vs. Buch: Der Hobbit

Was gibt es für den Bücherfreund schöneres, worüber können wir uns stundenlang aufregen? Genau! BUCHVERFILMUNGEN! =)
Bald kommt der zweite Teil von Der Hobbit in die Kinos und ich habe kürzlich den 1. Teil auf DVD gesehen und das zum Anlass genommen, Film und Buch miteinander zu vergleichen.
Zu meiner Vorgehensweise:
Ich werde Film und Buch auf einer inhaltlichen Basis gegenüberstellen. Das bedeutet, dass mein Augenmerk darauf liegt, wie nah am Buch der Film ist. Heißt: Wurde etwas weglassen? Wurden Elemente hinzugefügt, die im Buch nicht vorkamen? Gibt es etwas, das total anders ist, als in der Buchvorlage? Und: Wurden für Szenen Dialoge wortwörtlich aus dem Buch übernommen?
Was ich nicht tun werde, ist, mich über die schauspielerischen Fähigkeiten der Schauspieler auszulassen, da ich selber keine Schauspielerin bin und mir daher kein Urteil darüber erlauben will – außer, wenn z.B. bei einer emotionalen Szene gar keine Emotionen rübergekommen sind. Ich werde auch nichts über das Aussehen der Schauspieler sagen, ob sie meinen Vorstellungen der Figuren entsprechen, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass sich jeder Leser eine andere Vorstellung der Charaktere macht und das deshalb wirklich schlecht zu bewerten ist.
Film und Buch sind zwei verschiedene Medien, das Buch hat die Möglichkeit, die Umgebung, die Gedanken, Gefühle und die Vorgänge im Inneren der Charaktere beschreibend darzustellen, während der Film uns all das, was das Buch uns mit Worten vermittelt, nur zeigen kann. Deshalb werde ich nicht bewerten, wie etwas dargestellt wurde, sondern nur was.

Der kleine Hobbit (Buch)

Der Hobbit Eine unerwartete Reise (Film)

Bilbo Beutlin, ein angesehener Hobbit, lässt sich in ein Abenteuer verwickeln, das Hobbitvorstellungen bei weitem übersteigt. Nicht nur, dass er sich auf eine Reise von Jahresdauer begibt, er lässt sich sogar vom Zwergenkönig Thorin Eichenschild und seinen Genossen als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen…

Der Hobbit: Eine unerwartete Reise ist der erste Teil der Filmtrilogie nach dem Buch Der Hobbit von J.R.R. Tolkien und zeigt Bilbo Beutlin mit Zauberer Gandalf und 13 Zwergen auf ihrer epischen Mission, das verlorene Zwergenreich Erebor vom fürchterlichen Drachen Smaug zurückzuerobern. Auf ihrer Reise durchqueren sie die Wildnis, eine von Orks, tödlichen Wargen und dem unheimlichen Nekromanten bevölkerte, höchst gefährliche Landschaft. Dabei entdeckt der bescheidene Bilbo Beutlin nicht nur, welch ungeahnter Scharfsinn und Mut in ihm stecken, sondern er gelangt auch in den Besitz eines „Schatzes“: Dieser Ring ist so untrennbar mit dem Schicksal von Mittelerde verbunden, wie Bilbo es sich nicht einmal vorstellen kann.

Erfreuliche Nachrichten für alle, die sich Verfilmungen wünschen, die nah am Buch sind: Der Hobbit: Eine unerwartete Reise ist eine! *jubel*
Der Film ist wirklich nah am Buch, was die Handlung und ihren Ablauf betrifft, einige Lieder und Rätsel sowie Dialoge sind wortwörtlich übernommen wurden, was ich sehr schön fand und was man auch sofort gemerkt hat, wenn man die Sätze gehört hat. Da wird man gleich ans Buch und ans erste Lesen dieser Worte erinnert. =)
Verständlicherweise lief aber auch nicht alles genau nach Vorlage. So wird Bilbo im Buch von Gandalf losgeschickt, den Zwergen hinterherzurennen, während er im Film bereits mit den Zwergen losgezogen ist und Bilbo aus eigenem Antrieb, um dieses Abenteuer zu erleben, hinterherrennt. Aber wie ihr seht, handelt es sich hier um eine Kleinigkeit, an der man sich aufhängen kann, wenn man alles 100%-ig und ganz genau haben will.
Was mich mehr gestört hat ist, dass Bilbo im Film wesentlich mutiger ist als im Buch. Es stört mich deshalb, weil Bilbo im Verlauf des Buches, im Verlauf seiner Reise über sich hinauswächst und mutiger wird und es nicht gleich von Anfang an ist. Ich mochte Bilbos Entwicklung im Buch was das betrifft sehr, weswegen es schade ist, dass das im Film nicht so rüberkommt. Obwohl sein Mut für die spannenden Actionszenen natürlich essentiell war. ;-)
Die Begegnung mit den Trollen war im Buch auch anders, aber ich bin mit der Umsetzung im Film sehr zufrieden, denn die Szene war im Film einfach viel, viel lustiger als im Buch, ich habe mich hervorragend amüsiert. :D
Da ein Buch nicht 1:1 übernommen werden kann, gab’s auch bei dieser Umsetzung Auslassungen sowie Ereignisse, die vermischt wurden. Schade war allerdings, dass es auch Szenen gab, die hinzugedichtet wurden, beispielsweise Begegnungen mit Personen, die im Buch überhaupt nicht vorkamen. Das ist deshalb schade, weil der Film diese Szenen meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte, um überzeugen zu können.
Der Hobbit: Eine unerwartete Reise ist sowohl ein toller Film, als auch eine tolle Buchverfilmung. Nah am Buch, unterhaltsam, spannend, wobei ich von ein paar Menschen gehört habe, dass ihnen ein paar weitere Actionszenen gefehlt haben, die jedoch der Teil des Buches einfach nicht hergegeben hat.
Ich bin schon gespannt darauf, welche Inhalte die nächste beiden Teile haben werden, da dieser Film bereits rund die Hälfte des Buches umfasst und ich von Anfang an der Meinung war, dass man dieses Buch nicht in drei Filmen aufgeteilt darstellen muss. Ich bin aber auch gerne bereit, mich von den Filmen eines Besseren belehren zu lassen. ;-)
Der Hobbit: Eine unerwartete Reise schneidet im Vergleich mit dem Buch sehr gut ab und erhält von mir 4 von 5 Herzen.

Rezension: Das verbotene Eden - Logan und Gwen von Thomas Thiemeyer

Vorab: Auch wenn ich sehr bemüht bin, keine Spoiler in meine Rezensionen einfließen zu lassen, handelt es sich um den 2. Band einer Trilogie, sodass ihr Dinge erfahren könntet, von denen ihr, sofern ihr den ersten Band noch nicht gelesen habt, noch nichts wisst und wenn ihr die Bücher noch lesen wollt und noch nichts weiter erfahren wollt, kehrt doch lieber zu einem Zeitpunkt zu dieser Rezension zurück, an dem ihr das Buch schon gelesen habt. Sicher ist sicher. ;-)

                                                                                                                                                           

Ein paar Infos rund ums Buch


Erscheinungsdatum: September 2012
Verlag: Droemer Knaur
Seitenzahl: 464
Gebunden: 16,99€
kindle: 14,99€

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                         

Zum Inhalt

Wo Männer und Frauen sich hassen, ist Liebe tödlich.
Seit Juna aus dem Land der Frauen geflohen ist – mit einem Mann -, fühlt sich die junge Heilerin Gwen einsam und nichtswürdig. Sie schließt sich einem Spähtrupp an, der durch verlassene U-Bahn-Schächte in die Stadt der Männer vordringen soll. Doch der Einsatz scheitert grausam, und Gwen fällt in die Hände des jungen Kämpfers Logan, der sie als Sklavin verkaufen will. Logan aber hat die Rechnung ohne seine Gefühle gemacht – und setzt damit Ereignisse in Gang, die das Ende beider Welten bedeuten könnten …
                                                                                                                                                          

Meine Meinung zum Buch

Der zweite Band der Das verbotene Eden Trilogie hat mir schon besser gefallen als der Erste. Wie ich es mir gewünscht habe, wurde das Virus hier öfter thematisiert und der Hass zwischen Männern und Frauen von mehreren Seiten als Krankheit anerkannt. Das war es aber leider auch schon, denn noch mehr über den Virus erfahren wir leider nicht. Hoffentlich werden wir das im abschließenden dritten Band, denn Magda und Ben sind ja schon um einiges älter als unsere jungen Protagonisten, aber die auf dem Cover dargestellten sehen aus, als entsprächen sie dem Alter der anderen Hauptcharaktere. Deswegen (ich habe mich noch nicht über Band 3 informiert), hoffe ich, dass wir in Rückblenden mehr über den Zusammenbruch der einstigen Gesellschaft und somit auch über die Ausmaße und Anfänge des Virus erfahren.
Auch bei diesem Band war es so, dass ich mich beim Lesen aufgeregt habe und über die Charaktere und ihr Verhalten sowie ihre Äußerungen geschimpft habe, was mir das Lesevergnügen noch mal versüßt hat. Wie sich da die Wahrheit zurechtgelegt und selbige verdreht wurde, unglaublich. Besonders habe ich mich über Cedric aufregen können, denn einige Sachen waren mir auch unverständlich. Denn dafür, dass Frauen Hexen/der Teufel/Abschaum/nur als Dienerinnen/vielleicht als Brutkästen geeignet sind und dem Mann ja sowieso in allem unterlegen sind und sich diesem unterzuordnen haben (übrigens ein höchst mittelalterliches Frauenbild), ist es für mich unlogisch, dass Cedric, der sich generell wie ein 4-jähriger benimmt, der seinen Willen nicht kriegt, aber unbedingt durchsetzen will, so ein Trara macht und Gwen unbedingt als seine Braut will! Ist bei dem die Krankheit schon abgeflaut, oder was?
Dieser Band konzentriert sich mehr auf die Gesellschaft der Männer, da es im 1. Band ja, bis auf die Szenen aus dem Kloster, um die Gesellschaft der Frauen ging. Somit erfahren wir mehr über das Clansystem und die Rangordnung bei den Clans und wie diese festgelegt wird.
Interessant war, dass es zwischendurch ein paar Infos zu David und Juna gab, aber sie selbst nicht weiter vorkamen, was ich sehr gelungen fand, denn so waren sie nicht vollkommen aus den Augen aus dem Sinn ohne sich in den Vordergrund zu drängen, denn es geht ja, wie der Titel schon sagt, um Logan und Gwen.
Vom Ende war ich ehrlich gesagt überrascht. Ich hätte nicht erwartet, dass Thomas Thiemeyer so ein Ende wählen würde, denn Das verbotene Eden – Logan und Gwen endet dramatischer und spannender als Das verbotene Eden – David und Juna. Ich würde euch also empfehlen, gleich Das verbotene Eden – Magda und Ben mitzukaufen, denn sonst geht es euch wie mir: Ihr klappt Band 2 zu und würdet nur zu gerne Band 3 aufklappen und weiterlesen, aber ihr könnt nicht. Man kann den Cliffhanger überleben, aber man wüsste eben nur zu gerne, wie es weitergeht.
Die Hauptpersonen mochte ich lieber als David und Juna. Vor allem an Gwen hat mir gefallen, dass sie während der Geschichte wächst. Erst ist sie unsicher, wütend, verletzt und gibt sich selbst die Schuld an Junas Fortgang, was sie dazu veranlasst, sich unbedingt selbst etwas beweisen zu wollen. Von einer schwachen, unsicheren jungen Frau entwickelt sie sich zu einer selbstbewussteren, starken jungen Frau, die Juna und ihre Entscheidungen zu verstehen lernt, sie nachvollziehen kann und noch viel wichtiger: Sie scheint ihren Frieden mit Juna gemacht zu haben und freut sich für sie.
An Logan hat mir besonders gut gefallen, dass er hart, aber herzlich ist. Wenn es drauf ankommt, ist er der starke, harte Kerl, aber im Umgang mit seiner Familie ist er sehr herzlich, besonders wenn es um seinen Bruder Dachs geht.
Auch einige andere Charaktere wandeln sich, indem sie sich von ihren starren Ansichten lösen und lernen, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Etwas, das andere wohl nie lernen werden.
Daher fand ich die Liebesgeschichte zwischen Logan und Gwen greifbarer und nachvollziehbarer als in David und Juna. Nicht nur zwischen Logan und Gwen entwickeln sich starke Gefühle, auch Logans Familie und Gwen legen ihren Hass füreinander ad acta und manchmal wirkt ihr Zusammenleben fast schon wie eine normale kleine Familie. Das ist besonders unter dem Gesichtspunkt, dass das Virus seine Wirkung verliert, logisch und lässt ein baldiges normales Zusammenleben von Männern und Frauen (vielleicht zumindest in Anfängen für das Ende von Band 3?) wahrscheinlich erscheinen.
Auch in diesem Band ist der Erzählstil und die Schreibweise leicht, locker und fließend. Die Seiten fliegen nur so dahin und wir haben viele spannende Situationen, in denen Logan und Gwen sich befinden und das gleich zu Anfang, sodass dieser Band gleich einen spannenden Einstieg liefert.
                                                                                                                                                          

Bewertung/Fazit

Ja, Band 2 war definitiv besser als Band 1, genau das, was ich mir erhofft hatte. Ich freue mich darauf, Band 3 zu lesen, denn Das verbotene Eden – Logan und Gwen macht Lust auf mehr. Die Liebesgeschichte ist nicht zu abgehoben, bleibt realistisch, ist nicht kitschig und drängt sich nicht in den Vordergrund. Die Waagschalen zwischen der Liebesgeschichte und den Actionszenen sowie den weniger actionreichen Szenen hält sich gekonnt die Waagschalle.
Das verbotene Eden – Logan und Gwen erhält von mir *Trommelwirbel* 4 von 5 Herzen!



Rezension: Skulduggery Pleasant - Last Stand of Dead Men von Derek Landy

Vorab: Auch wenn ich sehr bemüht bin, keine Spoiler in meine Rezensionen einfließen zu lassen, handelt es sich um den 8. Band einer Reihe, sodass ihr Dinge erfahren könntet, von denen ihr, sofern ihr die vorigen Bände noch nicht gelesen habt, noch nichts wisst und wenn ihr die Bücher noch lesen wollt und noch nichts weiter erfahren wollt, kehrt doch lieber zu einem Zeitpunkt zu dieser Rezension zurück, an dem ihr das Buch schon gelesen habt. Sicher ist sicher. ;-)
                                                                                                                                                          

Ein paar Infos rund ums Buch

Englische Ausgabe:
Erscheinungsdatum: 29. August 2013
Seitenzahl: 608 Seiten
Gebunden: 17,30€
Taschenbuch: 12,95€
kindle Edition: 10,33€
Teil 8 der Skulduggery Pleasant Serie, wird auf Deutsch wahrscheinlich im Oktober 2014 im Loewe Verlag erscheinen, da Last Stand of Dead Men bisher nur auf Englisch erschienen ist.
Der deutsche Titel ist nun bekannt und wird DIE RÜCKKEHR DER TOTEN MÄNNER lauten.







                                                                                                                                                          

Zum Inhalt

Wir befinden uns im Krieg. Aber nicht im Krieg zwischen Magiern und Sterblichen, Gut gegen Böse oder Licht gegen Dunkelheit. Nein, es herrscht Krieg zwischen Sanktuarien. Und (fast) alle haben es auf Irland abgesehen. Viel zu lange war Irland der Fokus magischer Katastrophen weltzerstörerischen Ausmaßes. Serpine. Baron Vengeous. Die Diablerie. Die Gesichtslosen. Die Zerstörung des Dubliner Sanktuariums. Der Älteste, der selber Dreck am Stecken hatte. Die Restanten, die freikamen und ihr zerstörerisches, mordendes Unwesen trieben. Die Totenbeschwörer und ihr Messias, der Todbringer. Lord Vile und Darquise. Die Sanktuarien der anderen Länder haben genug und wollen die Kontrolle über Irland – zum Schutze aller – übernehmen. Freunde und Verbündete werden nun zu Feinden und erbitterten Gegenspielern, die über Leichen gehen. Skulduggery und Walküre müssen sich mit den restlichen Mitgliedern der „Toten Männer“ zusammenschließen, um eine Chance zu haben, das Machtgleichgewicht beizubehalten und Irlands Autonomie zu erhalten. Dabei erfahren sie alles über eine Verschwörung, die schon seit hundert Jahren im Gang ist.
Doch der Krieg zwischen den Sanktuarien ist nicht der Einzige. Walküre kämpft mit sich selbst, mit Darquise, ihrer immens mächtigen dunklen Seite. Darquise ist dabei, an die Oberfläche zu gelangen und wenn Walküre ihr nur noch einmal die Kontrolle überlässt, könnte es für immer sein und dann wird Darquise die Welt und alle die auf ihr leben vernichten.
                                                                                                                                                          

Zum Cover und zur Gestaltung

Mein Lieblingscover der Reihe war bisher das vom 6. Band Death Bringer/Passa der Totenbeschwörer. Das wurde nun offiziell von DIESEM Cover auf Platz 2 verdrängt. Es ist so EPISCH, beim ersten Mal betrachten auf Derek Landys Blog blieb mir die Luft weg.
Wie gewohnt findet sich am Anfang eines jeden Kapitels ein Bild von einem Charakter/Wesen. Das ist immer wieder klasse, besonders, wenn man weiß, wen oder was dieses Bild darstellt.
                                                                                                                                                          

Meine Meinung zum Buch

OH MEIN GOTT!!! Dieses Buch ist ein einziger Adrenalinrausch! Das Buch started mit Action und endet damit, man wird fast sofort in die Kampfhandlungen geworfen, ohne große Vorwarnung und Vorrede. Denn schließlich herrscht Krieg. Krieg zwischen Sanktuarien. Und (fast) alle stehen gegen Irland.
Darquise ist auch wieder mal ein Thema, denn wenn Walküre Darquise noch einmal ans Steuer lässt, wird es womöglich für immer sein, allerdings hat man auch nach Band 8 keinen Schimmer, warum sie ihre eigene Familie umbringen wollen sollte. Aber die dunkle Wolke Darquise, die sich im 6. Band vor die Sonne geschoben hat, hat sich ausgebreitet. Und sie geht nicht mehr weg. Und Darquise regnet auf die Erde nieder.
Wer schon immer wissen wollte, ob seine Theorien über den mysteriösen Mann mit den goldenen Augen stimmen – in Buch 8 werden wir mit Informationen über eine Verschwörung, die schon hunderte von Jahren in Planung ist, geradezu zugeschüttet – da kann einem schon mal der Kopf rauchen.
Spiegelbildtheoretiker aufgepasst! Nach den Ereignissen im 7. Buch musste es (oder sie?) natürlich eine größere Rolle spielen und das tut es/sie. Ich kann nur sagen Whoa. Ich hab’s gewusst, ich hab’s gewusst und doch weiß ich am Ende des Buches nicht, wo ich das Spiegelbild hinstecken soll. Ich verabscheue es für das, was es im 7. Buch getan hat und dafür, wie es im 8. Band damit umgeht und es rechtfertigt und dafür, dass es Valküre für so schlecht und egoistisch hält, ist es meiner Meinung nach selber auch nicht besser!
Die Toten Männer kommen wieder zusammen, etwas, worauf wir uns wohl alle seit der erstmaligen Erwähnung dieser Gruppe gefreut haben und worauf wir mit Spannung gewartet haben. Es ist eine tolle Truppe. Sie stehen zusammen, sie fallen zusammen. Bad Boys fürs Leben. Ääääh … Und sie tragen eine coole Kampfmontur. Nein, keine Anzüge. ;-) Skulduggery trägt etwas anderes als einen Anzug. DAS hätte ich NIEMALS erwartet.
Skulduggery Pleasant Last Stand of Dead Men ist das wohl düsterste und gewalttätigste Buch der Reihe, was logisch ist, denn wir befinden uns im Krieg. Meiner Meinung nach stellt sich hier allerdings auch heraus, dass es nun nicht unbedingt etwas für Neunjährige (Altersempfehlung auf den englischen Büchern) ist. Aber die Leser wachsen ja mit den Büchern, der Großteil der Leserschaft wird also nicht neun sein, jedoch  sollte man das im Hinterkopf behalten, da es immer junge Menschen geben wird, die die bisher erschienen Bände in einem Rausch durchlesen werden. Gleichwohl fehlt auch diesem Band nicht der bereits bekannte und geliebte trockene, schwarze Humor, obwohl der Ton des Buches aufgrund der Thematik ein ernsthafterer ist als noch in den ersten Bänden.
Ich habe gelacht. Ich habe mich beim Lesen aufgeregt und Charaktere beschimpft („Ich hoffe, du kriegst gleich so richtig eins in die Fresse!),ich habe geflucht, geschrien und ein paar Tränchen zerdrückt.
Besonders gut hat mir an diesem Band gefallen, dass wir Charaktere aus The End of the World wiedersehen, ebenso wie Charaktere aus The Maleficent Seven/Tanith Low und die ruchlosen Sieben, der Geschichte um Tanith abseits der Hauptgeschichte, die ich deshalb vorab zu lesen empfehlen möchte.
Allerdings gibt es erstmals Dinge, die mir nicht an einem Skulduggery Band gefallen. Mir gefallen gewisse Entwicklungen nicht, die die Geschichte genommen hat, auch wenn ich sie selbst so vorhergesehen hab und sie ab einem gewissen Punkt unausweichlich waren. Ich finde es auch sehr schade, wie gewisse Charaktere mit ihren Taten einfach so davonkommen. Auch die wechselnde Haltung der Charaktere dem Spiegelbild gegenüber war verwirrend bis nervig. Entweder waren die Charaktere sich selbst nicht sicher, wie sie mit ihm umgehen sollen oder sie konnten sich einfach nicht entscheiden. Und darum habe ich immer wieder gebeten, dass sie sich doch bitte mal für eine Einstellung entscheiden mögen. Aber ich hatte auch noch nie so einen Adrenalinrausch beim Lesen und ich kann mich an kein Buch erinnern, das 100% Spannung war und kein Thriller war. Unsere Freunde haben nur wenige Verschnaufspausen und so fühlt man sich als Leser auch, Action reiht sich an Action.
Wir haben also alles, was sich der Skulduggery Pleasant Fan wünscht, oder? Super!
Ich denke, ich spoilere hier niemanden, denn das wird jedem Leser bewusst sein, wenn es um Themen wie Krieg geht, wir müssen uns auch von Charakteren verabschieden. And that’S always a sad and bitter thing. Und was Darquise mit einem Charakter, dem ich das Schlimmste an den Leib gewünscht habe, ist unfassbar grausam, aber es ist eine Genugtuung und ich danke Derek Landy, dass er dadurch das, was er einer anderen Figur angeschrieben hat, gerächt hat.
Leider konnte ich meine Kritikpunkte für euch nur grob umreißen, da ich nicht in die Tiefe gehen wollte, aus Angst zu spoilern. Vielleicht mache ich nach Ende der Reihe (nächstes Jahr *schnief*) ein Special, wo ich alle in aller Ausführlichkeit meine „Wow“ und „Aha“, meine „WTF???“-Momente mit euch teile. =)
                                                                                                                                                          

Bewertung/Fazit

Dieser Band ist klasse! Das Adrenalin, das durch die Adern der Charaktere fließt, fließt beim Lesen auch durch deine.  Last Stand of Dead Men (vielleicht als deutscher Titel Das letzte Gefecht der Toten Männer?) ist genial, sprudelt geradezu über vor Action, es gibt keine langweiligen oder langatmigen Sequenzen, alles, was der Actionfreund und Skulduggery Pleasant Fan sich wünscht. Aber nach diesem Band wird nichts mehr so sein, wie es einmal war … (Auch, weil es der vorletzte Band der Reihe ist … *Nostalgiealarm*)
Dieser geniale Band der Extraklasse, dieser von mir nach nur so kurzer Zeit schon heiß geliebte Lieblingsband bekommt nicht nur 5 von 5 Herzen von mir, nein. Skulduggery Pleasant Last Stand of Dead Men bekommt noch mein eigenes Herz dazu, denn es schlägt für diese Reihe und insbesondere für dieses Buch, auch wenn ich mir gewisse Dinge anders gewünscht hätte und mich frage, ob Derek Landy nicht das Ein oder Andere jemand anderem hätte antun können … *grr*