Mittwoch, 29. Januar 2014

Rezension: Die Rebellion der Maddie Freeman - Katie Kacvinsky

Infos


Englischer Titel: awaken
Erscheinungsdatum: Juli 2011
Verlag: Bastei Lübbe (Boje)
Seiten: 368
Gebunden: 15,95€
Taschenbuch: 8,99€
kindle: 7,49€
Hörbuch: 12,99€
Band 1 einer Trilogie, deren zweiter Teil MADDIE – DER WIDERSTAND GEHT WEITER heißt. Der 3. Band ist noch nicht erschienen.
 
                                                                                                                                                          

Inhalt/Klappentext

Maddie lebt im Jahr 2060. Im Jahr 2060 wird einfach alles am Computer erledigt. Die Arbeit, Schule, sogar Verabredungen finden online statt. Maddie gibt sich damit zurfrieden – bis sie Justin trifft, für den das richtige Leben offline zählt. Justin erschüttert Maddies Weltbild und sie beginnt die Digitalisierung in Frage zu stellen. Dann erfährt sie, dass Justin einer Gruppierung angehört, die gegen das digitalisierte Leben der Menschen kämpft, ganz besonders gegen das System der Digital School – und somit auch gegen Maddies Vater, den Begründer des digitalen Schulsystems. Justin und seine Freunde wollen, dass Maddie sich ihnen anschließt, um Zugang zum Computer ihres Vaters zu erlangen. Nun muss Maddie sich nicht nur entscheiden, auf wessen Seite sie steht, nein, eine ganz andere Frage treibt sie um: Ist Justins Interesse an ihr ehrlich gemeint oder hat er ihr nur etwas vorgespielt, um an ihren Vater heranzukommen? 
                                                                                                                                                         

Meine Meinung

Ich fand, dass sich das Buch inhaltlich nicht nur sehr interessant anhörte, sondern auch nach Verschwörung und Spannung. Und nach einem Liebesdrama á la „Buhu, er hat mich nur benutzt, buhu“. Wobei mich letzteres nicht zum Kauf bewogen hat.
Ich finde nicht nur das Konzept der Digitalisierung total spannend, weil sich ein paar Züge davon bereits in unserer heutigen Gesellschaft im Ansatz feststellen lassen (z.B. Onlinekurse, Menschen, die am gleichen Tisch sitzen und sich trotzdem gegenseitig SMS oder Whatsapp Nachrichten schreiben) und Katie Kacvinskys Dystopie-Auftakt dies auf die Spitze treibt.
Die Entwicklung der Gesellschaft zu einer Digitalen geht jedoch unrealistisch schnell vonstatten, von einem Tag auf den anderen werden die „normalen“ Schulen geschlossen und die Digitalen treten an ihre Stelle. Ich hätte auch gerne noch mehr darüber erfahren, wie digitale Kindergärten und Grundschulen agiert haben. Zwar erzählt Maddie von ihren Erfahrungen und Erinnerungen, aber ich kann mir schlecht vorstellen, dass alle Aktivitäten wie draußen spielen online durchgeführt werden konnten. Wie sollte man denn so noch fangen spielen? Oder ist das in den Jahren vor 2060 out?
Allerdings hätte ich nie gedacht, dass DIE REBELLION DER MADDIE FREEMAN so viele Verfolgungsjagden, eine davon gleich im 3. Kapitel, und Schießereien enthält. Diese Art von Spannung hatte ich dann doch nicht erwartet, aber sie hat dafür gesorgt, dass ich an den Seiten geklebt habe und nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Zwischendurch streckt sich der 1. Band der Trilogie aber dann doch und artet in einem langweiligen Ausharren auf die nächsten Aktionen aus. Diese Stellen befinden sich aber auch erst weiter hinten im Buch.
Was ich mich beim Lesen aber immer wieder gefragt habe ist, ob das Schulsystem wirklich das Einzige ist, das perfektioniert wurde oder ob es noch Anderes gibt. Vielleicht erfährt man darüber ja noch mehr im nächsten Band.
Der Vater von Maddie war für mich ein undurchsichtiger Typ. Ich weiß auch nach Ende des Bandes nicht, ob ihm sein Job wichtiger ist als seine Familie und er deshalb so handelt oder ob er nur so tut, um seine Familie zu beschützen.
Justin war mir einfach nur unsympathisch. Von Anfang an. Er hat mir seine Meinung und Argumente nicht vernünftig genug vorgetragen, sondern arrogant von oben herab. Das ist eher kontraproduktiv, um jemanden von seiner Meinung zu überzeugen. Auch hat mich dieser stete Wechsel von Maddie vons ich wegstoßen und Maddie näher kommen irgendwann nur noch genervt.  Ab einem gewissen Punkt dachte ich nur noch „Ok, entweder, die sind jetzt in diesem Band zusammen und es ändert sich erst am Ende des Buches wieder was oder du schiebst es in den nächsten Band, um Himmels Willen!“
                                                                                                                                                         

Fazit

Ein toller Roman mit einer tollen Grundidee für seine Welt, allerdings nimmt die Liebesgeschichte einen sehr großen Teil in Anspruch, was mich persönlich dann doch weniger interessiert hat. Am Ende kann man sich nicht vorstellen, wie es in MADDIE – DER WIDERSTAND GEHT WEITER weitergehen wird, von daher darf man sehr gespannt sein. Das Buch endet auch nicht mit einem fiesen Cliffhanger. Trotz der breit ausgefächerten Liebesgeschichte kann DIE REBELLION DER MADDIE FREEMAN auch mit spannenden Kapiteln und Szenen brillieren. Alles in allem bekommt DIE REBELLION DER MADDIE FREEMAN von Katie Kacvinsky 4 von 5 Herzen.
 


Rezension: Die Ankunft - Ally Condie

Warnhinweis: DIE ANKUNFT ist der dritte Band einer Trilogie. Ihr wisst, was das heißt: eventuelle Spoilergefahr. Weiterlesen auf eigene Gefahr.
                                                                                                                        

Infos

Englischer Titel: Reached
Erschienen: Januar 2013
Verlag: FISCHER FJB
Seiten: 608
HC: 16,99€
kindle: 14,99€
HB (ungekürzt): 16,95€
Abschlussband einer bereits vollständig auf Deutsch erschienenen Trilogie.



                                                                                                                                                          

Gestaltung

Das Cover passt zur Geschichte, denn Cassia ist schlussendlich aus der Blase in der sie sich befand, bzw. in der sie vom System gehalten wurde, befreit und geht ihren eigenen Weg.
                                                                                                                                                          

Inhalt/Klappentext

Um das System zu besiegen, muss Cassia zurück in ihr altes Leben, getrennt von Ky und verdeckt für die Erhebung arbeiten. Als diese dann das Steuer übernimmt, weil eine Krankheit innerhalb der Bevölkerung verbreitet wurde, für die die Erhebung das Heilmittel besitzt, stehen die Chancen gut, dass Cassia und Ky wieder vereint werden. Doch dann mutiert die Krankheit und Xander und Cassia müssen ein Heilmittel für die tödliche  Mutation finden, an der auch Ky erkrankt ist.
                                                                                                                                                           

Meine Meinung

Ich sitze hier und versuche andere Worte zu finden als „Ich fühle mich verarscht“, doch leider kann ich es nicht anders ausdrücken als „Von diesem Buch bin ich enttäuscht“. Es ist besser als der zweite Band, denn in DIE ANKUFT passiert wesentlich mehr als in DIE FLUCHT und man merkt, dass einige Entdeckungen im 2. Band Vorbereitung für den 3. waren. Dennoch bin ich nicht zufrieden mit dem Abschlussband der Cassia & Ky Trilogie, denn er entspricht für mich nicht einer Dystopie. Das System wird NICHT gestürzt und KEINE neue Ordnung etabliert. Es geht im Grunde genommen auf rund 600 Seiten um eine Krankheit, die ausgebreitet wurde, dann mutiert ist und für die nun ein Heilmittel gefunden werden muss. Das System wird nicht in einer Rebellion mit Kampfszenen und –einsätzen abgelöst und das Ausbleiben dessen ist mein größter Kritikpunkt den ich an DIE ANKUNFT habe. Die Krankheit und die Suche nach dem Heilmittel waren zwar sehr interessant, aber das kann auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Protagonisten nicht dort angekommen sind, wo sie wollten. Sie wollten die Möglichkeit, selbst über alles zu entscheiden und zu wählen, aber auch auf der letzten Seite ist dieses Ziel nicht erreicht. Und das ist das Enttäuschende. Als Leser fühle ich mich, wie bereits erwähnt, „verarscht“ und in der Luft hängen gelassen, weil nicht das passiert ist, was die Handlungen und Geschehnisse in den anderen Bänden prophezeit haben. Als ob sich die Autorin plötzlich dazu entschlossen hätte, einen anderen Weg einzuschlagen als den, auf den sie hingearbeitet hatte. Vielleicht ist dieses Ende aber auch an der Krankheit erkrankt und konnte nicht mehr geheilt werden, haha … -.-
Die Charaktere haben mir, bis auf Bram, Oker und Eli, auch nicht wirklich gefallen. Die Eifersucht Cassias im zweiten Band war unnötig zu erwähnen, weil in DIE ANKUNFT alles ok ist und Cassia sofort klar ist, dass sie nicht Xander, sondern Ky will. Was ja auch niemand beim Trilogietitel „Cassia und Ky“ erwartet hätte … NICHT. Und es nervte sie total, dass Ky im 2. Band etwas vor ihr geheim gehalten hat, aber wenn er ihr sagt, dass er Indies Kuss erwiderte ist das total ok? Äh … Habe nur ich den Eindruck, dass das nicht logisch ist?
Wobei es gut war, dass Xander eine Entwicklung durchgemacht hat, die es ihm ermöglichte, sich von Cassia abzukapseln, aber auch da hatte ich den Eindruck, dass das von jetzt auf gleich kam und von der Autorin an Zwischenstationen schon mal hätte erwähnt werden müssen. So hatte ich den Eindruck, dass der Autorin auf den letzten 50 Seiten einfiel, dass sie ja auch noch ein Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End für ihn brauchte.  Momentan mag ich diese Art Ende für Dreiecksbeziehungen sowieso nicht, weil sie mir zu unrealistisch sind. In der Welt außerhalb der Buchseiten kriegt auch nicht jeder nach dem Ende einer Dreiecksbeziehung sein Happy End. Kann mal jemand so ein Ende schreiben? Eines, wo am Ende einer von dreien beleidigt in der Ecke sitzt und die anderen nicht mehr leiden kann oder sogar das Land verlässt, weil er das Glück der beiden nicht ertragen kann. Das wär doch mal was Anderes. ;-)
Nervig war auch, dass die Autorin die Charaktere auf die ein oder andere Weise immer wieder voneinander getrennt und sie dann wieder zusammengeführt hat, woraufhin sie wieder getrennt wurden und sich der Kreislauf wiederholte.
                                                                                                                                                          

Fazit

DIE ANKUNFT bekommt 3 von 5 Herzen verpasst, weil es mir trotzdem gefallen hat und ich mich nicht durch gequält oder zum Lesen gezwungen habe. Alles in allem ein durchschnittlicher Abschlussband einer durchschnittlichen Trilogie, die nicht zu denen zählt, die man unbedingt gelesen haben sollte.

Samstag, 25. Januar 2014

Rezension: Vor Vampiren wird gewarnt - Charlaine Harris

Es handelt sich bei diesem Buch um den 10. Band einer Reihe, also überlegt euch gut, ob ihr an dieser Stelle weiterlesen wollt, wenn ihr die Vorgänger des Bandes noch nicht kennt. ;-)
                                                                                                                         

Infos

Englischer Titel: Dead in the family
Erschienen: April 2011
Verlag: dtv
Seiten: 384
TB: 8,95€
kindle: 7,99
Band 10 einer 13-teiligen Reihe, die auf Englisch bereits vollständig erschienen ist. Auf Deutsch wird das voraussichtlich im März 2014 der Fall sein.








 
                                                                                                                                                         

Gestaltung

Sie GLITZTERT! OMG, mein Cover hat wunderschönen Glitzer drauf! Normalerweise verabscheue ich sowas, zumal ich das Zeug meistens an den Fingern habe, aber es sieht wirklich, wirklich schön aus und, weil nicht das komplette Cover funkelt und blitzt, wirkt es nicht übertrieben, sondern schön und dezent. Schade, dass die deutschen Cover nicht so schön sind. L Die Originalcover sehen sehr liebevoll gestaltet aus und heben sich allein dadurch ab, dass kein Foto von einer Frau das Cover ziert, sondern eben diese Zeichnungen.
                                                                                                                                                        

Inhalt/Klappentext

Auch mit dem Blut zweier Vampire in ihrem Blutkreislaufsystem hat Sookie Schwierigkeiten sich von der schrecklichen Folter zu erholen, die sie durch die Hände der Feinde ihres Urgroßvaters während des Krieges zwischen den Feen ertragen musste. Schlimmer sind jedoch die emotionalen Wunden – ganz besonders die Trauer um den Verlust ihrer Feen Patentante und den Beinahetod ihrer ersten Liebe.
Der einzige Lichtblick in dieser düsteren Zeit ist, abgesehen davon, dass sie immer noch am Leben ist, die Liebe zwischen ihr und dem Vampir Eric Northman, der allerdings aufgrund ihrer Beziehung vom neuen Vampirkönig genauestens beobachtet wird, denn das Vampirregime hat seine ganz eigenen Pläne mit der gedankenlesenden Kellnerin.
Als dann auch noch die politischen Folgen des outings der Gestaltwandler und Werwölfe spürbar zu Tage kommen, wirft Sookies Verbindung zu einem ganz bestimmten Werwolf sie ein eine gefährliche Debatte.
Und, ohne dass Sookie davon weiß und obwohl die Portale zu der Welt der Feen verschlossen wurden, verweilen immer noch ein paar von ihnen unter den Menschen – und es gibt einen unter ihnen, der sehr, sehr wütend auf Sookie ist.
                                                                                                                                                        

Meine Meinung

Dieses Buch verspricht so viel und hält fast alles davon. Ich möchte damit beginnen, was es nicht hält. Vor Vampiren wird gewarnt kreiert eine sehr bedrohliche Atmosphäre, was den guten Eric und seinen neuen Boss und Sookie betrifft. Man erwartet jeden Moment einen Anschlag auf Eric oder das etwas anderes passiert, das ihn von Sookie trennt, sodass der neue König der Vampire ihre nützliche Fähigkeit, in die Köpfe anderer hineinzusehen, für sich und seine Zwecke benutzen kann. Aber nichts dergleichen passiert hier. Vielleicht im nächsten Band? Schade ist nur, dass man geradezu darauf wartet, aber in dieser Hinsicht nichts passiert. Aber dafür passieren eine Menge anderer Dinge, die erfolgreich darüber hinwegtrösten.
Schade ist auch, dass die Bedrohung durch die in der Menschenwelt verbliebenen Feen zwar immer wieder aufgewärmt wird und Sookies Ängste geschürt werden, aber diese Gefahr ist nicht die ganze Zeit über präsent, sodass man, wenn es endlich dazu kommt, dass sich die Bedrohung als real erweist, schon fast wieder vergessen hat, dass „da noch was war“. Das ist echt schade, denn das Finale ist wirklich spannend und wie immer gut ge- und beschrieben, sodass es daran wirklich nichts zu meckern gibt.
Die Geschehnisse im letzten Band haben Sookie verändert. Das wurde auch langsam mal Zeit, denn die gute Sookie hat durch ihre Bekanntschaft mit den Vampiren und anderen übernatürlichen Wesen schon einiges durchmachen müssen. Dass das nicht unbeschadet an ihr vorübergeht, musste sich ja irgendwann mal zeigen. Allerdings kommt diese Veränderung bei Sookie doch sehr schlagartig und nicht allmählich mit den Erlebnissen. Sie wurde schon oft verletzt und sie hat einiges an körperlichen und emotionalen Schmerzen wegstecken müssen, da kommt diese ganz plötzliche Veränderung doch etwas unrealistisch rüber, da sie vorher alles recht kaltgelassen hat. Mit diesem Band wird die gute Sook jedoch skrupelloser und es ist gewöhnungsbedürftig, dass sie bei fast jedem auftauchenden Charakter, egal ob Supernatural oder nicht sagt oder denkt „(Name) muss verschwinden.“ Und damit meint sie ab unter die Erde und in die ewigen Jagdgründe.
Warum Erics Schöpfer und sein Bruder aufgetaucht sind und was genau sie wirklich wollten ist mir immer noch etwas schleierhaft. Es war auf jeden Fall relativ unheimlich und ziemlich bedrohlich. Was dann schlussendlich mit Alexei passiert, hätte ich aber nicht erwartet. Das Auftauchen der Zwei hat für eine Menge Zündstoff gesorgt und von einigen anderen Ereignissen abgelenkt.
Wirklich gut hat mir gefallen, dass der Originaltitel großartig passt, denn der Name ist Programm: Es gibt Tote. In der Familie. Aber in welcher und wen es betrifft werde ich euch hier natürlich nicht verraten. ;-) Ebenso gut haben mir in diesem Band Eric und Sookie gefallen. Ich finde, die beiden passen von den bisherigen Paarkonstellationen am besten zusammen. Ich muss aber auch zugeben, dass ich noch nie ein großer Bill-Fan war. Ich bin froh, dass er aus dem Rennen ist und hoffe, dass das auch so bleibt. Die Beziehung zwischen Eric und Sookie wurde jetzt nicht unbedingt stark thematisiert, aber sie erschien mir so … normal. So normal, wie die Beziehung mit einem Vampir halt sein kann. Und ein kleines Stückchen Normalität kann Sookie gut gebrauchen und hat sie sich auch verdient. Nur, dass sie das nicht immer bekommt… (Und gut war auch, dass sie nicht alle 20 Seiten Sex hatte, das hat mich bei manch anderem Band ziemlich genervt!)
                                                                                                                                                        

Fazit

Der zehnte Band der Sookie Stackhouse Reihe ist voll von spannenden Ereignissen. Zwischendurch kann man aber auch mal aufatmen. Die Ereignisse, die in Ganz gesetzt wurden und noch längst nicht abgeschlossen sind, lassen den nächsten Band mit Spannung und Vorfreude erwarten. Allerdings scheinen ein paar der Ereignisse nicht miteinander verknüpft und daher etwas diffus im Raum zu stehen, jedoch erhoffe ich mir eine Weiterknüpfung und Verknüpfung dieser im nächsten Band.
Vor Vampiren wird gewarnt ist einer der besten Bände der Reihe. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen und Sookies kleinen „Neffen“ möchte man einfach nur knuddeln, so niedlich ist er! Die Szenen mit ihm machen wirklich Spaß zu lesen und zaubern ein Lächeln aufs Gesicht. Da er Sookies Begabung teilt, bleibt abzuwarten, ob er in den noch folgenden Bänden noch die ein oder andere etwas größere Rolle spielen wird, aber ich hoffe zumindest sehr, dass er weiterhin ab und an auftauchen wird.
Vor Vampiren wird gewarnt bekommt von mir 4 von 5 Herzen.

Dienstag, 21. Januar 2014

Rezension: 3in1: House of Night 4, 5, 6 - P.C. und Kristin Cast

Vorab: Bei den hier vorgestellten Buch handelt es sich um den 4., 5. Und 6. Teil einer Reihe, könnte also Dinge aus den vorherigen Bänden beinhalten, die dich spoilern, wenn du die bisherigen Bände noch nicht gelesen haben solltest.
                                                                                                                                                          

Infos


Englische Titel: Untamed, Hunted, Tempted
Erscheinungsdatum: Dezember 2010, Februar 2011, Mai 2011
Verlag: Fischer FJB
Seiten: 544, 576, 608
Gebunden: je 16,95€
Taschenbuch: je, 8,99€
kindle: je 8,99€
Hörbuch (gekürzt): je 9,99€
Bände 4, 5 und 6 einer 12-teiligen Reihe (Band 12 soll im Oktober 2014 unter dem Titel Redeemed erscheinen)

                                                                                                                                                         

Inhalt

Ungezähmt:
Zoeys Leben hat sich in der letzten Zeit nicht gerade positiv entwickelt: Ihre drei Verehrer Erik, Heath und Loren haben sich – obwohl sie sich am Ende des letzten Bandes endlich für einen von ihnen entschieden hatte – von Zoey abgewandt, da sie der Spielchen überdrüssig geworden sind. Auch alle anderen Freunde kehren ihr den Rücken, weil sie ihr ihre Heimlichtuereien und Lügen übel nehmen, sodass Zoey im Vampyr-Internat plötzlich eine von fast allen geschnittene Außenseiterin ist. Und zu allem Überfluss hat die Hohepriesterin Neferet auch noch beschlossen, den Menschen den Krieg zu erklären! Zoey weiß, dass das ein großer Fehler ist, doch wie soll sie gegen ihre Widersacherin vorgehen, wenn sie keine Verbündeten mehr hat?
Der einzige Lichtblick in diesen düsteren Zeiten ist die Tatsache, dass Zoeys Freundin Stevie Rae, die sich in eine Untote gewandelt hatte, nach hartem Kampf endlich ihre Menschlichkeit wiedererlangt. Und Aphrodite, ihre vermeintliche Erzfeindin, stellt sich bei Zoeys Versuchen, Neferets Pläne zu vereiteln, plötzlich an ihre Seite – was hat das nun wieder zu bedeuten...?
 
Gejagt:
Zoey ist wieder mit ihren Freunden vereint und Stevie Rae und die roten Jungvampyre sind nicht länger Neferets Geheimnis. Aber eine dunkle Gefahr bedroht die neue Ruhe. Kalona, Neferets neuer Liebhaber, sieht umwerfend aus und hat das gesamte House of Night in seinen Bann gezogen. Und niemand scheint zu bemerken, welche Bedrohung von ihm ausgeht. Der Schlüssel, den es braucht, um seinen immer stärker werdenden Einfluss zu brechen, liegt in der Vergangenheit. Aber was, wenn diese Vergangenheit Geheimnisse offenbart, die Zoey nicht wissen will, und Wahrheiten, denen sie sich nicht zu stellen traut?
 
Versucht:
Nachdem Zoey und ihre Freunde Kalona und Neferet aus Tulsa vertrieben haben, hätten sie eigentlich eine Pause verdient. Aber leider ist ihnen allen keine Ruhe vergönnt. Stevie Rae glaubt, dass sie mit ihren außergewöhnlichen Kräften alles allein regeln kann und verheimlicht ihren Freunden, was in den Tunneln unter Tulsa vor sich geht. Dort breitet sich eine mysteriöse und beängstigende Macht aus, die ihnen allen gefährlich werden könnte. Zoey stellt sich mittlerweile die Frage, ob sie ihr überhaupt noch vertrauen kann. Werden die beiden Freundinnen die richtigen Entscheidungen treffen?
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Meine Meinung

Keiner der drei Bände hat mich so umgehauen, dass ich eine einzelne Rezension machen wollte, deshalb gibt es die jetzt hier gebündelt zu allen Drein.
Die Klappentexte hören sich spannend an, aber der Inhalt der Bücher fängt an zu enttäuschen. Es fängt an sich zu strecken. Der vierte Band ist ja noch sehr interessant, mysteriös-spannend, denn ein uraltes Übel droht zu erwachen. Und darum geht’s in Band 4. Und natürlich erwacht das Böse – aber bis dahin dauert es seeeeeeehr laaaaaaaange. Es ist einfach sehr enttäuschend, wenn das ganze Buch über Spannung aufgebaut wird und das Finale dann verhältnismäßig kurz ausfällt. Aber Band 4 war immer noch der beste Band des Trios. Nervig an diesem Band war das Verhalten von Zoeys Freunden. Anstatt einmal darüber nachzudenken, ob es einen guten Grund geben könnte, warum Zoey Dinge vor ihnen verheimlicht hat, ist diese gleich unten durch. Dass Damien und Jack sauer sind, kann man ja noch verstehen, aber die Zwillinge sind mal wieder dermaßen oberflächlich, denn ihr größtes Problem scheint darin zu liegen, dass Zoey ihnen nichts von Loren Blake erzählt hat.
Schade ist auch, dass sich nur sehr wenige Charaktere entwickeln. Zoey will sich nicht wie ein, wie sie selber sagt, Flittchen benehmen, aber an ihrem Verhalten scheint sich nicht großartig was zu ändern. Scheinbar wird sie sehr stark von ihren Hormonen kontrolliert, was ja auch auf viele Teenager zutrifft, aber es ist ausgesprochen schade, dass die Autorinnen es ihr nicht ermöglichen, diese Veränderung durchzumachen und ihr immer wieder Situationen schreiben, in denen sie in alte Muster fällt und ihr mit dem 5. oder 6. Band sogar noch eine Ausrede dafür geben, zwei Typen auf einmal haben zu können. Die einzigen Charaktere, die sich in Band 4 entwickeln, sind Aphrodite und Stevie Rae. Ab diesem Band werden beide Charaktere zunehmend interessanter, auch wenn Stevie Rae sich in eine Richtung zu entwickeln scheint, die sie mit all ihren Geheimnissen eventuell in genau die Situation bringt, in die Zoey sich manövriert hat. Aphrodite entwickelt sich allmählich zum Lieblingscharakter, denn unsere Eiskönigin taut auf und setzt sich für die ihr zuvor verhasste Zoey ein. Die Streberclique bekommt ein neues Mitglied. ;-)
Gejagt verdient diesen Titel eigentlich kaum, denn die meiste Zeit verstecken sich Zoey und Co vor Kalona in den Tunneln der Roten Jungvampyre. Gejagt wird sie allerdings von Kalona in ihren Träumen – und hier hätten wir Nervfaktor Nummer 1: Schon wieder so ein Kerl. Nicht nur ein Kerl, der auf Zoey steht, sondern auch ein böser Kerl, dessen Anziehungskraft sich Zoey schwerlich entziehen kann. Muss denn das schon wieder sein? Nicht nur das, auch Heath taucht wieder auf, obwohl dieser Zoey doch gesagt hat, dass er sie nie wiedersehen will. Sehr konsequent. Nicht! Auch mit Erik kommt Zoey wieder zusammen. Das versteh ich nicht, da Erik ja schon sehr gemein zu ihr war, obwohl sie es natürlich auch verdient hatte, keine Frage, aber ich finde, da hat er sein wahres Gesicht gezeigt: Solange seine Freundin um ihn herumscharwenzelt und ihn anhimmelt, ist es ok für ihn, aber sobald seine Freundin weniger Zeit für ihn hat, nicht dauernd um ihn herum ist und den Boden unter seinen Füßen küsst, benimmt er sich wie der letzte Höhlenmensch, wird total eifersüchtig und besitzergreifend und unterstellt Zoey gleich, dass sie jedes männliche Wesen bespringt. Ihren Betrug mal ganz außen vor gelassen. Aber wenn er ihr nicht mehr vertraut, dann sollte er auch nicht mehr mit ihr zusammen sein. Im 5. Band hatte ich den Eindruck, dass er nur mit ihr zusammen sein will, um sich mit ihr zu schmücken und/oder weil er ihr an die Wäsche will.
Hier etwas, das für alle drei Bände geht: Diese ständigen Wiederholungen! *Zähne fletsch* Das sollte endlich aufhören. Jedes Mal, wenn ich lese, warum die Zwillinge Zwillinge genannt werden, möchte ich das Buch nehmen und an die Wand klatschen. Da heutzutage eh kaum jemand mitten in eine Reihe einsteigt, sollte allen in Erinnerung bleiben, wer wer ist und warum die Zwillinge als solche bezeichnet werden und derlei. Es ist ja jetzt auch nicht so, dass die Bände in so unregelmäßigen Abständen erscheinen, dass man alles schon wieder vergessen hätte, wenn man die Reihe weiterliest.
Diese nervigen und auch unnötigen Wiederholungen haben wir auch in Versucht. -.- Wie gesagt, es sollte endlich mal aufhören! Das Buch war auch nicht mehr so spannend, wie es noch in den ersten 4 Bänden der Fall gewesen ist, es wurde viel drum herum geredet anstatt zu handeln. Die wechselnden Erzählperspektiven zwischen den Protagonisten waren zwar interessant, da wir nun nicht nur Zoeys „Ich bin doch nur ein Teenager, wie soll ich das alles nur schaffen, obwohl mir die Göttin ja alles in den Schoß wirft, habe ich es ja soooo schwer. Und wie soll ich nur mit den ganzen Typen fertig werden, die um mich wetteifern und die soooo gut aussehen, dass ich einfach was mit ihnen anfangen MUSS“ Ansicht haben, die, die meisten Leser der Reihe werden mir da sicherlich zustimmen, zuweilen sehr nervtötend und wehleidig ist. Aber auch die anderen Erzähler konnten das Buch nicht höher heben, als es in meiner Bewertung gefallen ist. Sehr nervig war auch, dass Zoey auf Kalona reingefallen ist und plötzlich der Meinung war, sie könnte den Bösewicht retten/bekehren, weil er im Grunde ein guter Junge ist/mal zu den Guten gehört hat. Vorher hat sie ihn ganz klar als das gesehen, was er ist und plötzlich benimmt sie sich fast so wie seine Anhänger, obwohl ihre Freunde ihr immer wieder sagen, wie böse er doch ist – und damit recht haben. Zoey sollte wirklich mehr auf ihre Freunde hören, denn die liegen im Gegensatz zu ihr goldrichtig mit ihrer Meinung über Kalona, anstatt zu sehr davon überzeugt zu sein, sie wüsste alles und hätte recht. Versteh ich sowieso nicht, dass sie in solchen Situationen davon überzeugt ist, im Recht zu sein, aber vorher immer wieder sagt, dass sie eigentlich von nichts ne Ahnung hat.
                                                                                                                                                                            

Fazit

Leider, leider, leider nimmt die Reihe an Qualität ab. Der 4. Band Ungezähmt war noch spannend und deshalb noch ok und erhält 3 von 5 Herzen.
Danach geht es allerdings bergab mit der Qualität. Die Handlung wirkt gestreckt, die Autorinnen lassen den Charakteren wenig bis keine Chance zur Weiterentwicklung und lassen sie auch noch widersprüchlich zu ihren bisherigen Aussagen und Handlungen agieren. Dazu mangelt es Gejagt und Versucht auch noch an Spannung, beziehungsweise diese kommt nur sehr wenig und gegen Ende auf. Daher bekommen diese zwei Bände nur 2 Herzen.
Aber der 7. Band wird wieder besser. ;-)

Donnerstag, 9. Januar 2014

Rezension: House of Night - Erwählt von P.C. und Kristin Cast

Vorab: Bei dem hier vorgestellten Buch handelt es sich um den 3. Teil einer Reihe, könnte also Dinge aus den vorherigen Bänden beinhalten, die dich spoilern, wenn du die bisherigen Bände noch nicht gelesen haben solltest.
                                                                                                                                                           

Infos

Englischer Titel: Chosen
Erscheinungsdatum: September 2010
Verlag: Fischer FJB
Seiten: 448
Gebunden: 16,95€
Taschenbuch: 8,99€
kindle: 8,99€
Hörbuch (gekürzt): 9,99€
Band 3 einer 12-teiligen Reihe (Band 1 erscheint im Oktober auf Englisch unter dem Titel Revealed, Band 12 soll im Oktober 2014 unter dem Titel Redeemed erscheinen).





                                                                                                                                                         

Inhalt

Dunkle Mächte wirken am House of Night, und Zoey Redbirds Leben an der Schule erfährt eine dramatische Wendung. Ihre beste Freundin Stevie Rae ist untot und versucht sich etwas Menschlichkeit zu bewahren. Und Zoey kämpft mit der Tatsache, dass sie plötzlich drei feste Freunde hat. Fehlt nur noch etwas Blutdurst, und schon ist die Katastrophe komplett. Als es kaum noch schlimmer kommen kann, tauchen einige Leichen auf: ermordete Vampyre!
Anscheinend haben die Gottesfürchtigen genug von den Vampyren in ihrer Nachbarschaft. Doch wie Zoey und ihre Freunde schon öfter erlebt haben, liegen Schein und Wahrheit weit auseinander …
                                                                                                                                                          

Meine Meinung

Zunächst einmal: Zoey kämpft nicht damit, dass sie mehrere Typen gleichzeitig hat! Ihre Untreue bereitet ihr zwar Gewissensbisse, à la „Ich weiß, dass das, was ich tue, falsch ist, aber es fühlt sich so gut an, was soll ich nur tun? Ich muss damit aufhören“, etc., aber sie unternimmt nicht wirklich was dagegen. Sie hört nicht einfach auf, zwei der drei Typen zu treffen, obwohl sie es zunächst zwar versucht, allerdings gibt sie viel zu schnell auf, so nach dem Motto der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. An den Stellen, an denen sie ihr untreues Verhalten zu verteidigen, bzw. zu rechtfertigen sucht, wobei weder das eine noch das andere logischerweise funktioniert, musste ich lachen. Vor allem, weil in dieser Situation und auch an anderen Stellen klar wird, was für eine Doppelmoral Zoey vertritt. Andere Mädchen bezeichnet sie als „Sch lampe“ und regt sich fürchterlich über die Anderen auf, die, wenn sie vielleicht auch nicht besser sind als Zoey selber, zumindest nicht unbedingt schlimmer sind. Es nervt einfach, wie unschuldig Zoey tut, obwohl sie sich wie ein furchtbarer Mensch verhält und dann, wenn ihr Verhalten offengelegt wird, tut es ihr dann leid, was sie getan hat? Nein, sie tut sich selber leid!
Einige der Charaktere, allen voran die „Zwillinge“, bleiben auch in diesem Band oberflächlich und farblos. Besonders die Doppelmoral einiger Charaktere ärgert beim Lesen doch sehr, so als seien die Fehler anderer schlimmer als die eigenen, wobei es genau anders herum oder mindestens gleich schlimm gewesen ist und manche Dinge, über die sich einzelne Protagonisten erzürnen sind erscheinen doch recht ich-bezogen und belanglos.
Aphrodite hingegen, die man in den ersten zwei Bänden noch ziemlich verabscheute und in der man „die Böse“ sah, entwickelt sich immer mehr zu einem wirklich interessanten Charakter mit Lieblingscharakterpotential. Denn sie muss Zoey helfen – und das mehr auf unfreiwilliger Basis denn aus freien Stücken. Das ist zum Einen ziemlich unterhaltsam und zum Anderen lässt das darauf schließen, dass Aphrodite noch eine tragende Rolle im weiteren Verlauf der Reihe spielen und zu einem wichtigen Bestandteil von Zoeys „Strebertruppe“ werden wird, über die sie ja sonst immer herzieht. Dann wird Aphrodite wohl über kurz oder lang zur „Streberbarbie“ werden. :D
Auch Zoeys Mutter hat wieder einen Auftritt, bei dem man für einen Moment den Eindruck gewinnt, dass sie Zoey vermisst, sie gerne sehen und einen Neuanfang starten will, weil sie sie liebt. Das klingt doch, nach der Art und Weise, wie sie sich in den letzten beiden Bänden ihrer Tochter gegenüber benommen hat, sehr positiv. Wäre da nicht ihr Mann, der sie dazu bringt, etwas zu tun, von dem sie ganz genau weiß, dass es ihrer Tochter weh tut. Welche Mutter macht so was? Zwei Möglichkeiten; eine lieblose Mutter oder eine Mutter, die so unter der Fuchtel ihres Mannes steht, dass sie alles tut, was er sagt, ganz gleich, ob es für ihre Kinder gut oder schlecht ist. Im letzteren Fall hat sie es verdient, Zoey zu verlieren, wenn sie diese Art von Mutter ist.
Der Aspekt der Geschichte, der in diesem Band am interessantesten ist, ist der innere Kampf Stevie Raes, ihr Kampf um ihre Menschlichkeit und der Kampf gegen das Böse, dass sie für immer auf seine Seite ziehen will. Denn die Vampyre, die tot aufgefunden werden, tauchen ziemlich spät in diesem Band auf. Überhaupt gewinne ich mit jedem Band, den ich lese, den Eindruck, dass die einzelnen Bücher mit Nichtigkeiten, Teenagerdramen und um das, was man tun will und soll, herumreden, anstatt es zu tun gefüllt werden, um die Reihe zu strecken und mehr Bücher zu haben, denn die reale Handlung umfasst teilweise nur die Hälfte der Bücher.
Der Schreibstil, der Slang, die auf Deutsch so überzogen und unnatürlich gestelzt wirkende Jugendsprache liest sich im Original dann doch wirklich schöner und natürlicher.
                                                                                                                                                          

Fazit

House of Night – Erwählt erhält 3 von 5 Herzen. Der Stevie Rae Teil der Geschichte und die Ermordung ausgewachsener Vampyre sind die interessantesten Aspekte des dritten Bandes, obwohl es zu einem Großteil darum geht, mit wem Zoey gerade rummacht…

Samstag, 4. Januar 2014

Jahresrückblick 2013

And time passes by and changes everything. Wieder ist ein Jahr vorbei und Youtube und die Blogs werden von Jahresrückblicken geradezu überschwemmt. Auch ich möchte in die Flut springen und mitmachen.

Dieses Jahr habe ich das Bloggen für mich entdeckt und dieses Baby hier wurde geboren. Das Bloggen macht mir sehr viel Spaß, auch wenn ich eine unregelmäßige Bloggerin bin. Aber ein Vorsatz für 2014 ist, meine Rezensionen zeitnah zu posten und nicht erst zwei Monate nachdem ich die Bücher gelesen habe.

Ich habe ein paar Buchverfilmungen gesehen, angefangen bei RUBINROT, über THE HUNGER GAMES – DIE TRIBUTE VON PANEM bis zu den ersten zwei Teilen des Hobbits DERHOBBIT – EINE UNERWARTETE REISE und DER HOBBIT – SMAUGS EINÖDE. Bis auf eine habe ich alle geliebt. Ich denke, viele von euch können sich denken, welche nicht so gut abgeschnitten hat, auch wenn ich noch nicht zu allen meinen Senf dazu gegeben habe. Kommt aber wahrscheinlich noch. ;-)

Beginnen wir den Jahresrückblick doch mit ein paar Zahlen … *Trommelwirbel*

GELESEN im …

Januar:
1.   Pride and Prejudice – Jane Austen (dt.: Stolz und Vorurteil)
2.   13 Reasons Why – Jay Asher (dt.: Tote Mädchen lügen nicht)
3.   Before I fall – Lauren Oliver (dt.: Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie.)
4.   Saphirblau – Liebe geht durch alle Zeiten – Kerstin Gier
5.   Smaragdgrün – Liebe geht durch alle Zeiten – Kerstin Gier
Februar:
6.   Before I die – Jenny Downham (dt.: Bevor ich sterbe)
7.   The Wonderful Wizard of Oz – L. Frank Baum (dt.: Der Zauberer von Oz)
März:
9.   Alice in Wonderland – Lewis Caroll (dt.: Alice im Wunderland)
10.               House of Night - Untamed – P.C. und Kristin Cast (dt.: House of Night – Ungezähmt)
11.               House of Night – Hunted – P.C. und Kristin Cast (dt.: House of Night – Gejagt)
12.               House of Night – Tempted – P.C. und Kristin Cast (dt.: House of Night – Versucht)
April
13.               Through the Looking Glass – Lewis Caroll (dt.: Alice hinter den Spiegeln)
14.               Reckless – Steinernes Fleisch – Cornelia Funke
15.                Eine (Jeans) für vier – Ann Brashares
16.               Eine (Jeans) für vier – Der zweite Sommer – Ann Brashares
17.               Eine (Jeans) für vier – Aller guten Dinge sind drei
18.               Engel der Nacht – Becca Fitzpatrick
Mai
19.               Reckless – Lebendige Schatten – Cornelia Funke
20.               Die Schatten von Belfast – Stuart Neville
21.               Blutige Fehde – Stuart Neville
Juli
22.               Magie– Trudi Canavan
23.               Matched– Allie Condy (dt.: Die Auswahl)
26.               Geisterritter– Cornelia Funke
August
September
39.               Der Augensammler – Sebastian Fitzek
40.               Sonea – Die Hüterin – Trudi Canavan
41.               Lord of the Flies – William Golding (dt.: Herr der Fliegen)
42.               Robinson Crusoe – Daniel Defoe
43.               Hörbuch: Skulduggery Pleasant – Der Gentleman mit der Feuerhand)
Oktober
November
49.               Forever in blue – The forth summer if the sisterhood – Ann Brashares (dt.: Eine (Jeans) für vier – Vier gewinnt)
52.               House of Night 8 – Geweckt – P.C. und Kristin Cast
53.               House of Night 9 – Destined – P.C. und Kristin Cast (dt.: House of Night – Bestimmt)
54.               Der kleine Hobbit – J.R.R. Tolkien
55.               Crossed– Ally Condie (dt.: Die Flucht)
Dezember
56.               Awaken – Katie Kacvinsky
57.               The Rogue – Trudi Canavan (dt.: Sonea – Die Heilerin)
58.               House of Night – Untamed – P.C. und Kristin Cast (dt.: House of Night – Ungezähmt)
59.               House of Night – Hunted – P.C. und Kristin Cast (st.: House of Night – Gejagt)
60.               Das Weihnachtsgeheimnis – Jostein Gaarder
61.                Göttlich verdammt – Josephine Angelini
Bei 61 Büchern, die fast alle wirklich klasse waren, habe ich 23969 Seiten gelesen, was abgerundet 1997 Seiten pro Monat und 65 – 66 Seiten pro Tag entspricht.
Gerade habe ich festgestellt, dass ich SILBER - DAS ERSTE BUCH DER TRÄUME von Kerstin Gier im Monat August vergessen habe. -.- Das macht dann also 62 Bücher, 24385 Seiten insgesamt, 2032 Seiten im Monat und 67 Seiten am Tag. =)
Wie ihr leicht sehen könnt, war der August mein lesereichster Monat, da ich angesichts des Erscheinens des 8. Bandes einen Re-read der absolut genialen Skulduggery Pleasant Reihe gestartet habe. Der leseärmste Monat war der Juni, in dem ich gar kein Buch habe lesen können. Ich kann mich aber auch beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, woran das gelegen hat.

Nächster Vorsatz für 2014: stärker Buch darüber führen, welche Bücher neu dazugekommen sind. Denn das kann ich euch nicht mehr 100% sagen … L
Im Dezember waren es 10 großartige Bücher zu Weihnachten, zu denen es noch einen separaten Post Beitrag geben wird. Zumindest meine ich, dass es 43 gewesen sind. Ich kann mich aber auch irren.

Das Buch, auf das ich mich am meisten 2013 gefreut habe, war SKULDUGGERY PLEASANT – LAST STANDOF DEAD MEN. Leute, lest diese Reihe! SOFORT! Es war auch eines der besten Bücher, die ich letztes Jahr gelesen habe, aber auch dazu plane ich noch einen eigenen Post.
Die Verfilmungen des Hobbits waren großartig, ich habe viele tolle Bücher gelesen und freue mich darauf, 2014 noch viele Weitere zu lesen. =)