Sonntag, 6. April 2014

Rezension: House of Night - Hidden (House of Night - Verloren) -P.C. und Kristin Cast

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Teil 10 einer 12-teiligen Reihe, deren letzter Band dieses Jahr auf Englisch erscheinen wird (St. Martins Press/Atom) und von der 11 Bände bereits auf Deutsch erschienen sind (FISCHER FJB).
Autorinnen: P.C. und Kristin Cast
Deutscher Titel: House of Night - Verloren
                                                                                                                         

Inhalt

Neferet is, nachdem sie sich ganz den Mächten der Finsternis verschrieben hat, nicht mehr länger Hohepriesterin im House of Night und hat die Schule verlassen. Der Hohe Rat der Vampire hat sie zudem ausgestoßen. Neferet sieht den Grund für ihr Scheitern in Zoey Redbird und will sie töten. Aurox soll ihr dabei helfen, doch Zoey glaubt, dass sie durch den Seherstein Heath in Aurox erkannt hat. Aber wie ist das möglich? Zoeys Grandma jedenfalls vertraut Aurox, doch dann verschwindet sie plötzlich…
                                                                                                                         

Meine Meinung

Dieser Band hat mir wieder besser gefallen, als die letzten Beiden, denn ich hatte weniger den Eindruck, dass das Buch künstlich gestreckt wurde, auch wenn ich mich weiterhin frage, was das mit Erebos jetzt noch sollte …
Die Macht der Elemente wirkt mittlerweile lahm, denn nahezu alles kann mit ihrer Macht besieht/bekämpft/aufgehalten/geheilt/kontrolliert/bitte beliebiges Adjektiv einfügen, werden. Und das, obwohl die Charaktere nie üben mit ihren Elementen zu kämpfen oder mit ihnen herumexperimentieren. Das hab ich in den ersten Bänden ja noch gerne geglaubt und hingenommen, im 10. Buch ist es aber mittlerweile unglaubwürdig.
Damien nennt das Problem, dass ich die ganze Reihe über mit den „Zwillingen“ hatte: Allein weiß man nicht, wer wer ist und wer wie ist, man erkannt sie nur als Ganzes zusammen und dann auch nur als die „Zwillinge“. Ohne das kann ich nicht sagen, wer wie ist und wer in den bisherigen Bänden was gemacht hat. Dass Erin und Shaunee als die „Zwillinge“ nerven und zusammen nicht gerade nach ausgefeilten Persönlichkeiten aussehen, hat wohl auch das Autorengespann gemerkt – und prompt wird Erin ganz böse-blöd und wird sogleich von einem netteren Mädchen mit Wasseraffinität ersetzt. Schade, dass hier das Potential für Probleme mit dem Elementekreis nicht genutzt wurden, sondern gleich der einfache Ausweg genommen wurde.
Neferet zeigt vor dem Hohen Rat auch endlich mal ihr wahres Gesicht und wird endlich von denen ausgestoßen, wurde ja auch langsam mal Zeit, dass die wenigstens ansatzweise was merken und im Finale des Buches sieht es endlich zumindest stellenweise so aus, als könnten Super-Zoey und ihre Gang aus superbegabten Jungvampiren eben gerade NICHT alles schaffen. Daumen hoch dafür, denn dadurch wurde der Kampf spannend.
Am Ende gibt es auch noch eine freudige Wiedervereinigung. J
                                                                                                                         

Fazit

HIDDEN enthält wieder etwas mehr Handlung als die letzten beiden Bände und wirkte auch nicht mehr ganz so gestreckt, die Sichtweisen der anderen Charaktere, vor allem die der bösen Seite werden auch wieder interessanter. Der Nutzen der Jobbörse im House of Night ist mir noch nicht klar, aber das wird dann wohl im nächsten Band drankommen. Mit Aphrodites  übermäßigen Alkoholmissbrauch enthält dieser Band eine wichtige pädagogisch wertvolle Botschaft, aber in der Umsetzung geht der Effekt verloren und die Autorinnen schaffen es nicht, diese Zustände anzuprangern oder adäquat darauf aufmerksam zu machen. Für HIDDEN gibt es aber immerhin wieder 2 von 5 Herzen.

Rezension: Catching Fire (Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe) - Suzanne Collins

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2. Buch einer Trilogie, bereits vollkommen auf Englisch (Scholastic) und Deutsch (Oetinger) erschienen
Autorin: Suzanne Collins
Deutscher Titel: Die Tribute von Panem – Gefährliche Liebe
                                                                                                                         

Inhalt

Katniss und Peeta haben die grausamen Hungerspiele überlebt. Als Sieger bekommen sie ein eigenes Haus im Dorf der Sieger und mehr als genug Essen und Geld für sich und ihre Familien. Doch Katniss und Peeta müssen weiterhin das Liebespaar spielen und dass sie ihre Rollen überzeugend spielen, ist wichtiger denn je, denn in den Distrikten gibt es Anzeichen für einen Aufstand gegen das Kapitol. Da Katniss mit der Aktion mit den giftigen Beeren in der Arena offenen Widerstand gegen das Kapitol gezeigt hat, macht Präsident Snow sie als Symbol für die Rebellion dafür verantwortlich und bedroht sie und alle, die sie liebt.
Snows Rache schlägt zu, als beim Jubeljubiläum verkündet wird, dass die diesjährigen Tribute aus den bisherigen Siegern ausgewählt werden. Katniss muss zurück in die Arena, mit Peeta an ihrer Seite. Zusammen müssen sie gegen zweiundzwanzig erfahrene Kämpferinnen und Kämpfer antreten und haben doch beide nur ein Ziel: Den jeweils anderen heile aus der Arena zu bringen – und selbst dabei zu sterben.
                                                                                                                         

Meine Meinung

Als ich zum ersten Mal den Klappentext gelesen habe, habe ich mich ernsthaft gefragt, ob der Autorin nichts besseres eingefallen ist, als die Protagonisten noch mal in die Arena zu schicken, wo sie erneut um ihr Überleben kämpfen müssen. Ich dachte bereits, dass der zweite Teil einer der Teile wird, die nicht einmal minimal an die Qualität des ersten Bandes anknüpfen können. CATCHING FIRE/DIE TRIBUTE VON PANEM – GEFÄHRLICHE LIEBE hat mich allerdings eines besseren belehrt, denn der zweite Teil der Trilogie ist ebenso spannend wie der erste Band und das, obwohl sich der Anfang der Geschichte doch relativ langsam entwickelt. Zwar platzt direkt am Anfang die erste Bombe, aber bis es zur nächsten Explosion kommt dauert es lange. Doch je näher Katniss und Peeta der Arena kommen, desto schneller entwickelt sich die Handlung und auch der zweite Teil ähnelt insofern einer Achterbahnfahrt.
Mit Katniss hatte ich in diesem Band ein paar kleine Probleme. Ich hatte zeitweilig den Eindruck, dass sie Peeta nur retten will, um eine Art Schuld bei ihm zu begleichen und weil er, da er so gut mit Worten umgehen kann, wertvoller für die Rebellion sei. An anderen Stellen hatte ich aber dann doch den Eindruck, dass es ihr um Peeta selbst ging und dass sie tiefere Gefühle für Peeta entwickelt hat. Natürlich muss man in der Arena kaltblütig sein und bereit, andere zu töten, um selbst zu überleben, aber manchmal wirkte mir Katniss zu abgebrüht und kaltherzig. Allerdings fühlt man richtiggehend ihre Verzweiflung und leidet mit ihr mit, denn es ist von Anfang an klar, dass sie Präsident Snow niemals zufriedenstellen kann und für ihre Aktion in der Arena bestraft werden muss. Deswegen fand ich es dann doch logisch, dass Katniss wieder als Tribut an den Hungerspielen teilnehmen muss. Aber als ob die Darstellung ihrer Liebe zu Peeta genügt hätte, um eine Rebellion aufzuhalten, also bitte! Nie und nimmer!
Böse ist allerdings, dass CATCHING FIRE super dramatisch und mit einem Cliffhanger endet. Ich war froh, dass ich den Schuber hatte, sonst hätte ich das nicht ausgehalten.
                                                                                                                         

Fazit

Ich bin total begeistert! CATCHING FIRE steht seinem Vorgänger in nichts nach, der Schreibstil bleibt klar und so wunderbar wie im ersten Teil, die Spannung nimmt keinen Abbruch, obwohl die zwei wieder in die Arena müssen, denn die Autorin hat sich eine gute neue Arena ausgedacht, sodass Band 2 keineswegs wie Band 1 wirkt. Außerdem erfahren wir hier mehr über Katniss Gefühle, zum Beispiel Peeta und Gale gegenüber und auch was sie in den verschiedenen Distrikten auf der Tour der Sieger fühlt. Band 2 ist genauso und endet noch spannender als Band 1, allerdings auch mit einem fiesen Cliffhanger. CATHCING FIRE/DIE TRIBUTE VON PANEM – GEFÄHRLICHE LIEBE bekommt ebenfalls 5 von 5 Herzen.

Rezension: Percy Jackson and the Olympians - The Titan's Curse (Percy Jackson - Der Fluch des Titanen) - Rick Riordan

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3. Band einer Quintologie, die auf Englisch (Disney-Hyperion) und Deutsch (Carlsen) bereits vollständig erschienen ist
Autor: Rick Riordan
Deutscher Titel: Percy Jackson – Der Fluch des Titanen
                                                                                                                        

Zum Cover

Toll, dass immer eine Szene aus dem Buch dargestellt wird. J Die Cover sehen zwar eindeutig nach einem Kinderbuch für Leser um die 12 Jahre aus, das macht aber nichts, denn das ist ja auch die Zielgruppe. Es ist nur schade, wenn so tolle Bücher keine „altersüberschreitenden“ Cover haben, weil älteren Lesern so eine ganz tolle Geschichte entgehen könnte. Aber für Buch und Zielgruppe ein sehr gelungenes Cover.
                                                                                                                        

Inhalt

Der Titan Kronos macht sich und seine Armee zum Krieg gegen die Götter bereit. Percy und seine Freunden müssen die entführte Göttin der Jagd, Artemis, aus den Fängen ihrer Gegner befreien – und das bis zur Wintersonnenwende, denn dann wollen die Götter darüber abstimmen, wie sie weiter vorgehen. Percy und seinen Freunden stellen sich wieder allerhand Monster der griechischen Mythologie in den Weg und es wird immer gefährlicher für die jungen Halbgötter. Doch ein Sohn  des Poseidon ist schließlich mit allen Wassern gewaschen. Vor allem mit mutigen und klugen Freunden an seiner Seite. ;-)
                                                                                                                        

Meine Meinung

Die Namen, die sich der Autor für die Charaktere und Wesen ausdenkt, sind zum Schießen! :D Auch bei diesem Band habe ich herzlich lachen können, auch wenn die Reihe immer ernsthafter, düsterer und gefährlicher wird. Und sie ist viel zu schnell ausgelesen! Wie kann das nur sein? L Ich muss mich schon zwingen, die Bücher nicht eins nach dem zu lesen, damit ich noch möglichst lange etwas von der Reihe habe.
Diesmal findet die Handlung nicht im Sommer, sondern im Winter, kurz vor der Wintersonnenwende am 21.12. statt. Diesmal eilt Percy nicht nur einem Freund zur Hilfe, sondern auch einer Göttin, an seiner Seite Thalia, die ein sehr starker, aber auch dickköpfiger und teilweise zu sehr von sich überzeugter Charakter ist. Sie und Percy sind sich in vielerlei Hinsicht sehr ähnlich, weshalb sie öfter gegeneinander krachen. Außerdem will jeder von ihnen gerne das Kommando übernehmen und seinen eigenen Dickkopf durchsetzen. Ein paar Tage nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, fand ich es lustig, dass im Buch nicht einmal Bezug auf ihre Verwandtschaft genommen wird, da Zeus und Poseidon Brüder sind, sind sie somit Kusine und Cousin. But never mind. Ich kann mir vorstellen, dass andere Autoren darauf andauernd rumgeritten wären und so lange dumme Sprüche gekommen wären, bis es nur noch nervig gewesen wäre.
Der rote Faden der Reihe tritt in diesem Band deutlich hervor, denn die Lage spitzt sich zu: Die Armee des Titanen Kronos sammelt sich und die Prophezeiung um das Kind eines der „Großen Drei“ spielt immer stärker eine Rolle. Bezieht sich die Prophezeiung nun auf Percy oder auf Thalia? Oder gibt es eventuell irgendwo noch ein weiteres Kind von Zeus, Poseidon oder Hades? Wer ist der Held, der entweder für den Untergang oder für die Rettung der Götter verantwortlich sein wird?
Dieser Band ist ununterbrochen spannend, der Humor der vorausgegangenen zwei Bücher kommt hierbei etwas zu kurz, aber dafür wird der Leser mit packenden Kämpfen zwischen Halbgöttern, Monstern und Göttern belohnt. Auch werden wir sofort in die Handlung hineinkatapultiert, ohne lange Rückblenden oder großes Rumgeplänkel ertragen zu müssen.
Die Charaktere werden nicht nur mit jedem Band älter, sondern auch reifer und Rick Riordan lässt uns an der Gefühls- und Gedankenwelt der anderen Charaktere in THE TITAN’S CURSE/DER FLUCH DES TITANEN verstärkt teilnehmen. Wir erfahren mehr über Annabeths und Thalias Vergangenheit und was die beiden umtreibt. Und, bandelt sich da etwa irgendwo eine kleine Liebesgeschichte an? ;-)
Luke hingegen wurde im letzten Band (THE SEA OF MONSTERS/IM BANN DES ZYKLOPEN) böser. Böse ist er auch weiterhin, so sehr Annabeth auch an ihn glauben mag. Er versucht weiterhin seine „Freunde“ auf seine Seite zu ziehen und wenn das nicht klappt, dann müssen sie eben plattgemacht werden. Ganz toll, Luke. -.-
Ich bin davon begeistert, wie der Autor die Mythologie beherrscht und benutzt. Wenn von einem Monster die Rede ist, das Percy nicht kennt, spielt der Autor damit, dass seine Leser es auch nicht kennen und ich rätsel immer, um welche Figur aus der Mythologie es sich handeln könnte. Schön, dass es immer jemanden gibt, der Percy alles erklärt. ;-)
Diesmal müssen die verschiedensten Charaktere zusammenarbeiten und auch die Götter mischen sich wieder ein. Die Motive der Charaktere sind sehr verschieden und anfangs sind die Einen nicht von der Anwesenheit der Anderen begeistert, um es sachte auszudrücken, doch durch die zwangsweise Zusammenarbeit wachsen sie zusammen und Freundschaften entstehen. Da ist es schon traurig, wenn diese auseinandergerissen werden. L
Ich habe mich übrigens köstlich darüber amüsiert, dass jeder Dionysos „the wine dude“ nennt und wie er darauf reagiert … :D:D
                                                                                                                        

Fazit

4 von 5 Herzen gehen an PERCY JACKSON AND THE OLYMPIANS – THE TITAN’S CURSE/PERCY JACKSON – DER FLUCH DES TITANEN dafür, dass das Buch noch spannender war als seine Vorgänger, allerdings hat mir der Witz der bisherigen Bände gefehlt, da er im 3. Band schon abgenommen hat. Und Annabeth! Definitiv Annabeth! Mit Nico hat Rick Riordan auch noch einen weiteren drolligen Charakter in seine Welt geschrieben. Es wird einfach immer spannender und man fiebert schon dem Ende hin und möchte unbedingt wissen, auf wen sich die Prophezeiung bezieht und wer am Ende den finalen Kampf gewinnen wird.


Rezension: Percy Jackson and the Olympians - The Sea of Monster (Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen) - Rick Riordan

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2. Band einer 5-bändigen Reihe, bereits vollständig auf Deutsch (Carlsen) und Englisch (Disney-Hyperion)
Autor: Rick Riordan
Deutscher Titel: Percy Jackson – Im Bann des Zyklopen
                                                                                                                         

Inhalt

Percys siebtes Jahr könnte ruhiger nicht verlaufen – wenn da nicht die Alpträume wären, die zeigen, dass sein bester Freund Grover in Gefahr schwebt. Percys Albträume erweisen sich als wahr: Grover befindet sich in der Gewalt eines Zyklopen. Doch nicht nur das: Camp Half-Blood, der sicherste Ort für Halbgötter ist nicht mehr sicher! Thalias Baum ist vergiftet worden und somit sind die Grenzen rund um das Camp geschwächt. Mit dem goldenen Vlies könnte Thalias Baum geheilt und das Camp gerettet werden. Percy und seine Freunde stürzen sich in ein neues Abenteuer: zur Rettung Grovers und des Camps. Doch seine Feinde wären nicht seine Feinde, wenn sie ihm nicht den ein oder anderen Stein in den Weg werfen würden …
                                                                                                                        

Meine Meinung

Auf die Schule, auf der Percy zu Beginn des Buchs sein siebtes Schuljahr beendet, wäre ich auch gerne gegangen, wer nicht? Bestehe den Chemiekurs, indem du so lange Chemikalien zusammenschüttest, bis etwas explodiert. Echt lustig.! :D
Auch im zweiten Band der Reihe ist der Mix aus Mythologie und amerikanischer Geschichte sehr unterhaltsam und mit Tyson hat Rick Riordan einen der nettesten, liebenswertesten Charaktere geschaffen, die mir beim Lesen je begegnet sind. Er wirkt anfangs etwas seltsam ob seiner einfachen Verhaltens- und Denkweise, aber er ist so ein lieber Kerl, den man mit der Zeit einfach ins Herz schließen muss, weil er einfach so ein Loyaler, netter Kerl ist, der weiß, was wahre Freundschaft ist. Und wie er Chiron ein Pony nennt. :D:D:D:D Ich hab mich schlappgelacht!
Percy hingegen entdeckt neue Fähigkeiten an sich, die ihm sein Vater Poseidon gegeben hat und daran sieht man, wie sich die Götter eben doch um ihre Kinder kümmern: eher indirekt und versteckt als offensiv und als selber aufzutreten, helfen sie ihren Kindern trotz ihrer Abwesenheit.
Auch der zweite Band der Quintologie ist nicht nur sehr witzig (ich sag nur Grover), sondern auch unheimlich spannend.
                                                                                                                        

Fazit

Ein toller zweiter Band, der mit seinen Charakteren überzeugt, der wie aus THE LIGHTNING THIEF/DIEBE IM OLYMP gewohnt witzig und spannend ist und den man aufgrund des straffen Handlungsablaufs sehr schnell ausgelesen hat und genauso gut wie Band 1 gefallen dürfte. Deshalb bekommt THE SEA OF MONSTER/IM BANN DES ZYKLOPEN ebenfalls 4 von 5 Herzen.

Rezension: House of Night - Destined (House of Night - Bestimmt) - P.C. und Kristin Cast

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Englischer Titel: Destined
9. Band einer 12-teiligen Reihe, deren letzter Band 2014 auf Englisch erscheinen soll. 11 Bände sind bereits auf Deutsch erschienen.
                                                                                                                                                           

Inhalt

Zoey ist endlich wieder im Tulsar House of Night, zusammen mit ihrem Krieger Stark, der geschworen hat, sie zu beschützen. Ein Treffen mit der nach Rache dürstenden Hohepriesterin Neferet ist nun unausweichlich. Neferet, deren Bund mit der Finsternis immer noch nicht vom Hohen Rat der Vampire durchschaut wird und deren Macht ungebrochen groß ist, ist auf einem Rachefeldzug. Ist Zoey wirklich sicher im House of Night? Und weiß sie, wer ihre wahren Freunde sind?
Auch für Rephaim, der Stevie Rae nicht mehr aus den Augen lässt, entscheidet sich jetzt alles: Durch eine Gabe der Göttin Nyx hat er menschliche Gestalt angenommen und kann auf diese Weise endlich mit ihr zusammen sein. Doch wird er auch weiterhin auf dem Pfad der Göttin wandeln? Kann die Liebe siegen, wenn sie von den Mächten der Finsternis auf den Prüfstand gestellt wird?
                                                                                                                                                          

Meine Meinung

HOUSE OF NIGHT meets DER TAG DES FALKEN, denn das beschreibt den Zustand, in dem Rephaim sich befindet. Eine nette Idee, die aber durch das beständige „Ich nehme an, du willst bei Rephaim bleiben, bis die Sonne aufgeht?“ und andere Äußerungen, die auf seinen Verwandlungsprozess anspielen, schnell in die Kiste zu den anderen Dingen,d ie dauernd wiederholt werden und deswegen auf die Nerven fallen, wandert. Aber in diesem Band werden zum Glück nicht mehr andauernd die elementarsten Dinge wiederholt, wie zum Beispiel wer wer ist und warum die Zwillinge als Zwillinge bezeichnet werden. Hurra! Ansonsten ist dieser Band allerdings nicht sonderlich besser als der Vorherige, denn auch BESTIMMT ist gestreckt und mit wenig echter Handlung bestückt. Das wiederum spannender ausfallende Finale fällt hier aber länger aus und kann eher überzeugen als Band Nummer 8.
Der neue Typ in BESTIMMT, Aurox, bringt, wie sollte es anders sein, natürlich wieder Zoeys Hormone in Wallung und die in Band 8 und bisher auch in Band 9 überrascht und dankbar zur Kenntnis genommene Monogamie mit Stark droht schon wieder zu zerfleddern. Was soll das? Wenn die Autorinnen schon schreiben, dass Zoey gerne ein monogames Liebesleben mit Stark fristen würde, warum lassen sie sie nicht einfach? Natürlich steckt hinter Aurox mehr und wenn man das weiß, versteht man Zoeys Gefühle natürlich, aber es sollte endlich mal vorbei sein mit dem ständigen Wechsel zwischen Mehrgleisigkeit und Monogamie.
                                                                                                                                                          

Fazit

Der 9. Band der HOUSE OF NIGHT Serie kann nicht überzeugen. Das spannende Ende fällt zwar länger aus, es wird auch traurig, aber alles in allem hätte man diesen Band zusammen mit dem letzten Band als ein Buch herausbringen können, wenn man beide Bücher nicht unnötig gestreckt hätte, um die Seiten zu füllen. Auch HOUSE OF NIGHT – BESTIMMT bekommt nur 1 Herz von mir.

Rezension: House of Night - Awaken (House of Night - Geweckt) - P.C. und Kristin Cast

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Englischer Titel: Awaken
Band 8 einer 12-teiligen Reihe, deren letzter Band 2014 auf Englisch erscheinen wird.
Autorinnen: P.C. und Kristin Cast
Deutscher Titel: House of Night - Geweckt
                                                                                                                                                           

Inhalt

Nichts wird je wieder so sein, wie es mal war: Nach dem Tod ihres Menschenfreundes Heath hat Zoey Zuflucht auf der schottischen Isle of Skye gefunden. Dort könnte sie das Erbe der  mächtigen Königin Sgiach antreten. Warum also soll sie nach Tulsa ins House of Night zurückkehren? Denn dort hat Neferet, die Hohepriesterin, wieder die Herrschaft übernommen und Rache geschworen. Dabei ist Kalona nur eine der Waffen, die sie gegen Zoey einsetzen will.
                                                                                                                                                          

Meine Meinung

Ganz knallhart und ehrlich: Der 8. Band ist langweilig und die „Handlung“ wird unnötig in die Länge gezogen, indem immer nur darüber gesprochen wird, was zu tun ist, anstatt loszulegen und zu handeln. Zoeys Charakter büßt an Logik ein, denn plötzlich will sie ernsthaft auf der Isle of Skye bleiben, weil Neferet und Kalona so mächtig sind und sie nur ein kleines Mädchen, das nichts tun kann. Ist ja so logisch, bei allem, was sie in Gang gesetzt hat und was sie und ganz besonders ihre Freunde ertragen und erleiden mussten. Nicht. Dieser Gedankengang war sowohl unlogisch als auch unnötig und diente meiner Meinung nach nur der Füllung von Seiten.
Weiterhin hat man den Eindruck, die erwachsenen Vampire bestünden aus einer Herde Schafe, die Neferet stumm alles glaubt, was sie sagt und ihr folgeleistet ohne etwas zu hinterfragen. Das das bei Schülern der Fall sein kann, die sich nicht gegen Erwachsene auflehnen wollen oder es bequemer finden, der großen Masse hinterherzulaufen, mag ja noch möglich sein, aber dass so wenige Erwachsene an Neferet zweifeln, will mir immer noch nicht einleuchten.
Anhand des Covers kann man sehen, dass diesmal Rephaims Entwicklung vordergründig ist. Trotzdem langweilt dieser Band ungemein und erst auf den letzten Seiten deutet sich wieder eine wirkliche Handlung an und es wird wieder interessanter. Leider endet da dann auch der 8. Band der Reihe.
                                                                                                                                                          

Fazit

Dieses Buch bekommt 1 Herz von mir. Ich fand diesen Band richtig, richtig schlecht. Da konnte auch nicht drüber hinweghelfen, dass ab diesem Band die Perspektive der „dunklen Seite“ ihre eigenen Kapitel bekommt. Das Buch würde nur halb so viele Seiten umfassen, wenn alle Dialoge, die das Buch unnötig strecken, herausgestrichen worden wären. Das Buch trägt die Handlung nicht voran, lediglich auf den letzten Seiten kommt die Handlung endlich wieder voran, aber dann ist das Buch auch bereits wieder ausgelesen. Das Ende des Buches hält einen Clifhanger bereit, der dem Leser allerdings keine schlaflosen Nächte bereitet. Bleibt nur zu hoffen, dass die Folgebände wieder spannender werden.

Rezension: House of Night - Verbrannt - (P.C. und Kristin Cast)

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Englischer Titel: Burned
Band 7 einer 12-bändigen Reihe, deren letzter Band 2014 auf Englisch erscheinen wird.
                                                                                                                                                           

Inhalt

Wenn Freunde sich nicht mehr vertrauen können, gewinnt das Böse die Oberhand.
Die tragischen Ereignisse beim Treffen des Hohen Rates in Venedig haben Zoey zerstört. Ihr Körper atmet noch, doch ihre Seele ist bereits auf dem Weg in die Anderwelt. Um sie herum ist alles zerstört, wofür sie gekämpft hat. Und mit einem gebrochenen Herzen will sie lieber in der Anderwelt bleiben. Stark, ihr Krieger und Beschützer, scheint der Einzige zu sein, der sie noch einmal zurückholen könnte. Doch dafür müsste er sterben und das würde Zoey umbringen. Ihre beiden Freundinnen Stevie Rae und Aphrodite könnten helfen. Warum zögern sie?
                                                                                                                                                           

Meine Meinung

Dieser Band war wieder spannender und interessanter als der Letzte. Zoey war, da sie ja in der Anderwelt herumgeisterte und diesmal die anderen Protagonisten die Dinge in die Hand nehmen mussten, auch besser zu ertragen, obwohl sie in der Anderwelt besonders weinerlich und wehleidig war. Jedoch merkt man, wie tief ihre Gefühle für Heath sind und obwohl man meinen kann, dass sie ihn im Vorfeld auch besser hätte behandeln müssen, ist man spätestens jetzt traurig über das, was am Ende des 6. Bandes geschehen ist.
Dadurch, dass Zoey eine eher untergeordnete Rolle spielt, rückt Stevie Rae in den Fokus des 7. Bandes der House of Night Reihe. Der Titel VERBRANNT bezieht sich direkt auf sie, auf etwas, das in diesem Band mit ihr geschieht und ihre Entwicklung steht im Vordergrund. Eine nette Abwechslung von Zoeys boy issues, könnte man meinen, doch auch Stevie Rae ist zwischen zwei jungen Männern hin und her gerissen. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich es amüsant finde, wie die Autorinnen in den ersten 4 oder 5 Bänden dargestellt haben, dass Mehrgleisigkeit moralisch verwerflich ist, aber dann kommen sie mit einer Lösung an, wie die Damen der Geschichte zwei Männer gleichzeitig zum Partner haben können als Hohepriesterinnen zu ihnen sagen können, dass sie es entweder akzeptieren können oder gehen können. Ich finde es nicht korrekt, so mit jemandem umzugehen, den man gern hat, egal ob man Männlein oder Weiblein ist!
Die Handlung von VERBRANNT schließt direkt an die von VERSUCHT an und schreitet leicht und fließend voran, ohne unnötig in die Länge gezogen zu wirken.
In diesem Band wechselt nicht nur die Erzählperspektive zwischen den Charakteren hin und her, nein, mit ihnen ändern sich auch die Handlungsorte und wechseln zwischen Tulsa, Venedig, der Isle of Skye und der Anderwelt. Durch die dadurch unterbrochenen Handlungsstränge wird der Spannungsbogen weiter gesteigert und man klebt förmlich an den Seiten.
Die „Streberclique“ tritt in diesem Band etwas in den Hintergrund (Gott sei Dank, das Gezänk der Zwillinge geht mir mittlerweile sehr auf die Nerven!), dafür sticht Aphrodite mehr heraus und bleibt an Zoeys Seite. Zwischen den beiden hat sich mittlerweile eine tiefe Freundschaft entwickelt. Wer hätte das nach dem 1. Band gedacht?

                                                                                                                                                           

Fazit

Mit VERBRANNT gelang dem Autorinnengespann bestehend aus Mutter und Tochter wieder eine Steigerung der Reihe. Die aussichtslos erscheinende Rettung Zoeys macht diesen Band ungewohnt spannend, die anderen Charaktere beginnen mehr an Tiefe und Farbe zu gewinnen, da Zoey endlich einmal eine untergeordnete Rolle spielt. Besonders Aphrodite und Stevie Rae, die sich zu Lieblingscharakteren vieler Leser entwickelt haben, dominieren hier das Feld. Spannung, Faszination, weniger Zoeygenerve … HOUSE OF NIGHT – VERBRANNT bekommt 4 von 5 Herzen.

Rezension: Alice in Zombieland


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Englischer Titel: Alice in Zombieland
Teil 1 einer Trilogie (White Rabbit Chronicles), deren zweiter Band im Juli 2014 auf Deutsch erscheinen soll und deren Abschlussband auf Englisch Ende September 2014 erscheinen soll.
Autorin: Gena Showalter
Deutscher Titel: Alice im Zombieland
                                                                                                                                                          

Cover

Das Cover ist ein absoluter Hingucker und der Titel weckte sofort meine Neugierde.
                                                                                                                                                         

Inhalt

Alice „Ali“ Bell hält ihren Vater für verrückt, denn er glaubt an Zombies und daran, dass sie nach Einbruch der Nacht seine Familie angreifen werden. Deswegen muss die gesamte Familie vor Einbruch der Dunkelheit im Haus sein und darf es danach nicht mehr verlassen. An ihrem 16. Geburtstag, den ihre Eltern erneut vergessen haben, drängt Ali ihre Mutter dazu, ihren Vater davon zu überzeugen, dass sie alle zu der Balletaufführung ihrer kleinen Schwester fahren – die nach Einbruch der Dunkelheit endet. Auf dem Rückweg von dieser Aufführung sieht Ali erneut die Wolke, die wie ein Kaninchen aussieht und das Unmögliche geschieht: Die Familie wird auf dem Nachhauseweg von Zombies attackiert und Ali ist die einzige Überlebende. Zunächst denkt sie, ihr Gehirn spiele ihr einen Streich. Zombies kann es doch nicht wirklich geben, oder? Nach dem Umzug zu ihren Großeltern nach Birmingham stellt sie jedoch fest, dass sie sich ganz und gar nicht geirrt hat. Zombies gibt es wirklich und um ihre Familie zu rächen muss Ali lernen, wie man sie vernichtet. Cole Holland weiß, wie man Zombies jagt, doch kann Ali ihn und die übrigen Zombiejäger davon überzeugen, dass man ihr vertrauen kann? Und warum sind die Zombies so auf Ali fixiert?
                                                                                                                                                         

Meine Meinung

Wer an dieses Buch mit dem Gedanken an eine coole Neuinterpretation von Alice im Wunderland herangeht, der wird enttäuscht sein, denn die einzigen Gemeinsamkeiten sind der Name Alice, die Wolke in Form eines Kaninchens mit einer Uhr und ein Kapitel, das „Off with their heads“ heißt und der vielgesagte Spruch der Königin aus Alice im Wunderland ist. Damit enden die Gemeinsamkeiten aber auch, außer man zieht die Visionen als Alice Tagträumerei hinzu. Mir hat diese kleine Warnung geholfen, da ich keine Alice im Wunderland Story mehr erwartet habe und somit hat mich ALICE IN ZOMBIELAND nicht total enttäuscht.
Der Einstieg des Buches ist sehr gut und man will danach unbedingt weiterlesen. Leider nimmt das Niveau dann erst mal eine Weile ab, denn aus dem Zombieeinstieg mit tragischem Familienverlust wird eine Ich-schlage-gleich-meinen-Kopf-auf-die-Tischplatte-bei-dem-blöden-Teenie-Drama-hier-Geschichte. Wie bereits in so vielen anderen Büchern gelesen und darüber mit den Augen gerollt verliebt sich Ali in den geheimnisvollen Bad Boy der Schule, der gar nicht nett zu ihr ist, aber einen megamäßigen Anfall kriegt, wenn ein anderer Junge Interesse an ihr hat. *Kopf meets Tischplatte* Aber das Drama geht ja noch weiter. An einigen Stelle dachte ich „Ali, ein bisschen mehr Trauer um deine Familie und ein bisschen weniger Cole hinterhersabbern wäre angebracht“. Das hat nämlich überhandgenommen genauso wie ihr ständiges Gerenne gegen seine Brust. Vielleicht braucht Ali aber auch einfach eine Brille oder eine besser Gleichgewichtskoordination. An Alis High School herrscht Oberflächlichkeit, „Freunde“ lassen sich gegenseitig fallen und wenn Junge und Mädchen miteinander reden sind sie gleich ein Pärchen. Und wenn ein Mädchen mit mehreren Jungen redet, dann geht sie natürlich mit allen ins Bett. Logisch. *Kopf meets Tischplatte* Bei den vielen Gesprächen über Partys und der leichten Bekleidung der Damen habe ich mich gefragt, ob die Eltern da alle blind und taub sind oder ob es sie wirklich nicht interessiert, was ihre Kinder treiben.
Ali mochte ich, bis auf ihr Gesabbere und ihre Brustrempler sehr. Sie ist nicht wie andere Hauptcharaktere, die zwar sagen, dass sie kämpfen wollen, einen Aufriss machen, wenn man sie nicht lässt und sich dann aber doch in den Hintergrund begeben und die anderen die Arbeit machen lassen. Ali ficht ihre Kämpfe selbst aus und sie lässt sich von niemandem ins Abseits drängen.
Cole und Ali zusammen hatte ich allerdings schnell über. Zu viel Gebieterisches von Coles Seite aus, der generell gerne den Ton angibt und anderen eine aufs Maul haut, wenn reden nicht mehr weiterhilft. Auch dieses on und off mit ihm und Ali war einfach nur nervtötend. Und warum läuft er eigentlich dauernd oben ohne rum? Damit Ali ordentlich was zu sabbern hat? Keine Sorge, das schafft sie auch, wenn er seine Kleidung anbehält. Generell hab ich mich bei Alis Geschmachte und Hinterhergestarre oft gefragt, ob Ali in ihrem Leben schon mal einen Jungen gesehen hat oder ob sie vor Beginn des Buches in einem Kloster gelebt hat. -.-
Die Entwicklung die Ali macht, ist sowohl positiv als auch negativ. Positiv ist, dass sie entschlossener wird in ihrem Entschluss, die Zombies zu bekämpfen und alles daran setzt, stark genug dafür zu werden. Negativ ist, dass sie sich einiges von Cole abguckt und im Verlauf des Buches immer zickiger wird. Auch wirkt sie oft oberflächlich, beispielsweise wenn sie gerade einer Zombieattacke entronnen sind und Ali an nichts anderes denkt als an Coles nackte Brust. *Kopf meets Tischplatte*Ich mochte ihre Beziehung zu Kat, auch wenn diese, wenn man sich die Gesprächsthemen ansieht, teilweise oberflächlich ist, gegen Ende wird ihre Freundschaft aber tiefer, vor allem weil Kat sie nicht wie Andere wegen ihrer Beziehung/nicht-Beziehung zu Cole fallen lässt, weil alle einen großen Bogen um Cole und seine Freunde machen, weil sie Ärger bedeuten.
Wer nicht auf langatmiges Teenie-Drama steht, dem wird ALICE IN ZOMBIELAND womöglich nicht gefallen, denn das Drama zieht sich über lange Kapitel hinweg bis es wieder zu einer Zombiekonfrontation kommt oder wir mehr über die Zombies erfahren. Diese Stellen waren aber wirklich, wirklich interessant, spannend und actiongeladen und was sich die Autorin über die Zombies und die Art, wie sie zu bekämpfen sind ausgedacht hat, ist wirklich originell und liegt außerhalb des üblichen bei Zombies vermutbaren Schemas.
Was mich hierbei aber wieder einmal gestört ist, dass unsere Hauptprotagonistin Ali sämtliche Fähigkeiten besitzt, die im Kampf gegen Zombies nützlich sind. Das ist so typisch geworden, dass es zum brechen ist, ganz ehrlich! Was ist nur aus den Protagonisten geworden, die NICHT alles können und trotzdem sympathisch, einfallsreich und gewitzt sind? Where are you my friends?
                                                                                                                                                         

Fazit

ALICE IN ZOMBIELAND ist ein tolles Buch und es hat mir sehr gut gefallen – wenn ich die Teenie-Drama-Kapitel verdränge. Aber wer damit kein Problem hat, der wird Ali lieben. ;-) DA mich diese Stellen aber unheimlich genervt haben und ich es sehr anstrengend fand, sie zu lesen, gibt es leider nur 3 Herzen für ALICE IM ZOMBIELAND. An den Stellen, in denen es um die Zombies geht habe ich geklebt und konnte und wollte gar nicht aufhören zu lesen. Alles in allem bin ich aber unschlüssig, ob ich die Trilogie weiterlesen werde.

Mittwoch, 2. April 2014

TBR #1 April 2014

Hallo ihr lieben Bücherfreunde,

sicher habt ihr alle schon mal von den TBR Listen anderer Blogger oder Booktuber gehört. Ich hatte bisher nie Lust auf eine Liste, bei der ich mir schon im Vorfeld selber vorschreibe, was ich im Monat zu lesen habe, beziehungsweise aus was ich wählen soll. Ich kenn mich ja und meistens entscheide ich mich dann doch wieder um. Außerdem hätte ich das Gefühl, mich zu sehr einzuengen. Das dachte ich zumindest. Da ich aber zum Glück keine stocksteife Statue bin, habe ich meine Meinung mittlerweile geändert und für den Monat April zum ersten Mal eine solche Liste für mich gemacht. Ich sehe das mal nicht so eng und gebe mir die Freiheit, mich nicht an diese Liste zu halten, wenn ich will. ;-) Es sind vermutlich ohnehin mehr Bücher drauf, als ich den Monat über werde lesen können. Es ist wie wenn man die Reisetasche packt: Frau nimmt immer zu viel mit.
Warum ich meine Meinung geändert habe? Es gibt sehr viele Bücher, die ich lesen möchte, am liebsten natürlich alle auf einen Schlag, das kennt ihr sicher, und momentan fällt es mir schwer, den Überblick zu behalten. Deshalb schreibe ich mir, sobald mir der Gedanke "DAS musst du unbedingt als nächstes lesen!" kommt, das Buch auf, damit ich es nach dem aktuellen Buch gleich lese. Da mir der Gedanke in den letzten Tagen und Wochen aber recht häufig gekommen ist, ist daraus wie durch Zauberhand meine erste TBR List entstanden. Ich hoffe, dass ich dann nicht mehr vergesse, dass ich dieses oder jenes Buch lesen wollte, City of Bones guckt mich jeden Tag vorwurfsvoll aus dem Bücherregal heraus an...

Dann will ich euch mal nicht länger vorenthalten, was ich diesen Monat gerne lesen würde. Ich bin auch schon gespannt darauf, wie viele dieser Bücher ich tatsächlich lesen werde, weil die Uni nächste Woche wieder losgeht, was unterm Strich eigentlich weniger Zeit zum Lesen bedeutet. Aber warten wir es ab.

TBR April
1. Percy Jackson and the Olympians Book 3: The Titan's Curse - Rick Riordan
2. Divergent - Veronica Roth
3. City of Bones - Cassandra Clare
4. House of Night - Hidden - P.C. und Kristin Cast
5. Champion - Marie Lu
6. Vampire Academy - Richelle Mead
7. Catching Fire - Suzanne Collins

Macht ihr auch TBRs? Wenn ja, haltet ihr euch an eure Listen und wie viele Bücher schafft ihr im Monat davon zu lesen und wenn nein, warum macht ihr euch keine Leselisten?

Ich wünsche euch noch eine tolle Lesewoche, voller spannender Abenteuer, fantastischer Welten und großartigen Charakteren an eurer Seite. =)